U-17-Team trumpft bei der EM auf

Halbfinal-Held Janni Serra und seine Mitstreiter feierten den Einzug ins EM-Endspiel ausgelassen mit La Ola, Trainer Christian Wück war da bereits mit seinen Gedanken beim Final-Gegner Frankreich.

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"Wir kennen Frankreich aus einem Spiel im vergangenen Jahr. Wir spielen ein ähnliches System. Das wird ein Match auf Augenhöhe", sagte der Coach der DFB-U-17-Junioren nach dem verdienten 1:0 im Halbfinale gegen Russland im bulgarischen Stara Zagora. Vor allem den französischen Torhüter Luca Zidane werden sich Wück und seine Assistenten bei der Video-Analyse genau anschauen. Denn der Sohn des ehemaligen Weltfußballers Zinedine Zidane parierte im Shootout des zweiten Vorschlussrundenspiels gegen Belgien (2:1 i.E.) drei Elfmeter und führte den Nachwuchs der Equipe Tricolore dadurch ins Finale. Angst vor großen Namen hat bei Gegner Deutschland aber niemand.

"Die Chancen, das Turnier zu gewinnen, stehen gut. Und das ist auch das Ziel", sagte im Brustton der Überzeugung der Dortmunder Serra, der gegen die Russen in der 68. Minute das goldene Tor erzielt hatte. Und auch sein Kapitän und Vereinskollege Felix Passlack versprühte vor dem Finale morgen in Burgas (19 Uhr MESZ/Eurosport) Optimismus: "Natürlich können wir den Titel gewinnen."

Nach 1984, 1992 (jeweils im Vorgängerwettbewerb U-16-EM) und 2009 könnte die deutsche U 17 ihren vierten Titel bei einer EM holen. Beim bislang letzten Triumph vor sechs Jahren durch ein 2:1 n.V. gegen die Niederlande zählten unter anderem Mario Götze, Shkodran Mustafi und Torwart Marc-André ter Stegen von Champions-League-Finalist FC Barcelona zu den Stützen im DFB-Team.

Gegen die Franzosen setzt Wück vor allem wieder auf die gute Defensivarbeit seiner Mannschaft. "Wir sind stolz, im ganzen Turnier noch kein Gegentor in der regulären Spielzeit bekommen zu haben", sagte der frühere Bundesligaprofi.

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