Torfrau Fei Wang hat es mit China in der Hand

Die hübsche Chinesin Fei Wang verwirklicht ihren WM-Traum. In der Nacht trifft die Potsdamer Torhüterin mit China im Viertelfinale auf die USA.

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Fei Wang lebt ihren Traum. Mit China will die Torhüterin ins Halbfinale einziehen.  Foto: 

Mit Chinas knapper Final-Niederlage gegen die USA bei der Frauenfußball-WM 1999 setzte sich bei Fei Wang ihre Vision fest. Gerade einmal neun Jahre alt war sie damals. Doch das grandiose Ereignis in der Rose Bowl von Pasadena, diesem riesigen Stadion, eroberte ihr Herz. "Als Kind habe ich davon geträumt, für China bei einer WM zu spielen. Meiner Mama und meinem Papa habe ich nichts davon gesagt", erzählt die Torhüterin von Turbine Potsdam. "Aber ich habe diesen Gedanken immer in meinem Herzen behalten." Dass ihre Idole seinerzeit dem US-Team um Superstar Mia Hamm nach 120 torlosen Minuten am Ende 4:5 im Elfmeterschießen unterlagen und "nur" WM-Silber bekamen, schmälerte Feis Wunsch keineswegs. In Kanada geht ihr Traum gerade in Erfüllung, für den sie lange und hart geschuftet hat. Die 25 Jahre alte Lehramtsstudentin der Universität in Peking ist nicht nur dabei, sondern Stammtorhüterin des chinesischen Teams.

Seit Januar dieses Jahres spielt sie als erste Chinesin in der Fußball-Bundesliga für Potsdam. Sie kam von Chinas Meister Dalian Shide und erhielt einen Vertrag bis Sommer 2016. Turbine-Trainer Bernd Schröder lobt ihre körperliche Präsenz. "Wenn China weiter kommt, kann ich mir durchaus vorstellen, dass Fei neben Angerer und Hope Solo eine heiße Kandidatin auf den Goldenen Handschuh als beste Torhüterin ist", sagt Schröder.

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