Selfie mit Messi und andere Schwierigkeiten

Manchmal fällt es Lionel Messi schwer zu lachen. Selbst der herzlich grinsende Karibik-Fußballer Deshorn Brown kann den argentinischen Superstar nicht dazu bewegen.

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Karibik-Fußballer Deshorn Brown (rechts) im Selfie-Wahn.  Foto: 

Nach der 0:1-Pleite mit Jamaika macht Brown noch auf dem Platz ein Selfie mit Messi, der recht gequält in die Linse blickt und dann Richtung Spielertunnel verschwindet. Vielleicht sind es auch seine bisherigen Leistungen bei der Copa América, die den Ausnahmefußballer plagen. Trotz des Viertelfinaleinzugs kann der 27-Jährige im Trikot der Albiceleste wieder nicht überzeugen. Die Copa ist bisher aus verschiedenen Gründen nicht das Turnier von Messi, Neymar und Co.

Neymar startete zwar mit einer starken Leistung ins Turnier, sicherte sich dank eines Ausrasters nach der zweiten Partie aber eine Sperre von vier Spielen und damit den vorzeitigen Urlaub. "Ich kann nur sagen, dass Neymar mein Freund ist und es wäre schön gewesen, wenn er bis zum Finale dabei gewesen wäre", sagte Messi.

Carlos Dunga war bisher zurückhaltend. Trotz seines Ausrasters nahm Brasiliens Trainer Superstar Neymar öffentlich in Schutz. Der soll nach seiner Roten Karte den Schiedsrichter im Spielertunnel am Nacken gepackt und aufs Übelste beleidigt haben. Neymar habe "den Schiedsrichter vorsätzlich abgepasst und dann beleidigt. Seine Strafe hätte härter ausfallen können. Er kam gut weg", sagte Alberto Lozada vom Disziplinarausschuss des südamerikanischen Verbands.

Für Messi vom FC Barcelona, der am Mittwoch 28 Jahre alt wird, ist die Copa die nächste Chance, erstmals einen großen Titel mit Argentinien zu holen. Und so viele Chancen wird er in seiner Karriere nicht mehr haben. "Uns fehlt die Effektivität", sagt Argentiniens Coach Gerardo Martino, der sein Team wiederholt kritisierte.

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