Remis zum Debüt: RB Leipzig verpasst Auftaktsieg

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  • Emil Forsberg erzielte das erste Tor für RB Leipzig in der Champions League. Foto: Jan Woitas 1/5
    Emil Forsberg erzielte das erste Tor für RB Leipzig in der Champions League. Foto: Jan Woitas Foto: 
  • Leipzigs Emil Forsberg jubelt nach dem Treffer zum 1:0. Foto: Jan Woitas 2/5
    Leipzigs Emil Forsberg jubelt nach dem Treffer zum 1:0. Foto: Jan Woitas Foto: 
  • Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl hat sich für den ersten Auftritt in der Champions League in Schale geworfen. Foto: Jan Woitas 3/5
    Leipzigs Coach Ralph Hasenhüttl hat sich für den ersten Auftritt in der Champions League in Schale geworfen. Foto: Jan Woitas Foto: 
  • Monacos Youri Tielemans traf zum 1:1-Ausgleich. Foto: Sebastian Kahnert 4/5
    Monacos Youri Tielemans traf zum 1:1-Ausgleich. Foto: Sebastian Kahnert Foto: 
  • Leipzigs Yussuf Poulsen (r) im Kopfballduell mit Monacos Falcao. Foto: Jan Woitas 5/5
    Leipzigs Yussuf Poulsen (r) im Kopfballduell mit Monacos Falcao. Foto: Jan Woitas Foto: 
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RB Leipzig hat beim Debüt in der Champions League einen Sieg verschenkt. Trotz Überlegenheit und besserer Chancen kam der Bundesliga-Vizemeister bei seinem ersten Auftritt auf Europas größter Fußballbühne nicht über ein 1:1 (1:1) gegen die AS Monaco hinaus.

Vor 40 068 Zuschauern in der Red-Bull-Arena erzielte der Schwede Emil Forsberg zwar nach 32 Minuten den Premierentreffer für RB in der Königsklasse zum 1:0. Doch nach dem Ausgleich nur zwei Minuten später durch Youri Tielemans fehlte es den Sachsen an der nötigen Durchschlagskraft für den perfekten Auftakt in der Gruppe G, in der noch Besiktas Istanbul und der FC Porto warten.

„Wir hätten uns natürlich mehr gewünscht. Wir haben ein Superspiel gemacht, das ist ärgerlich“, sagte Torjäger Yussuf Poulsen, der vor der Partie seinen Vertrag vorzeitig bis 2021 verlängert hatte. „Es war ein gerechtes Unentschieden“, urteilte dagegen Gäste-Torwart Diego Benaglio.

Nur acht Jahre nach der Vereinsgründung erklang in Leipzig erstmals die Champions-League-Hymne. Im ersten internationalen Spiel eines Leipziger Vereins seit fast 29 Jahren musste RB allerdings auf Spielmacher Naby Keita verzichten, der wegen Adduktorenproblemen passen musste. Für den 22-Jährigen beorderte Trainer Ralph Hasenhüttl überraschend Stefan Ilsanker und nicht Rekordeinkauf Kevin Kampl ins defensive Mittelfeld. Neben Top-Torjäger Timo Werner bekam im Angriff Poulsen den Vorzug vor Jean-Kévin Augustin.

Nach nervösem Beginn bekamen die Gastgeber das Spiel besser in den Griff. Die erste gute Chance bot sich Poulsen, dessen Kopfball von Werner am hinteren Pfosten fast noch über die Linie gedrückt worden wäre (24.).

Monaco setzte vor allem auf Konter. Der Ausfall von Offensiv-Ass Thomas Lemar wegen einer Oberschenkelverletzung war spürbar. Zudem machte sich das Fehlen von Topstars wie Kylian Mbappé bemerkbar, die den französischen Meister nach dem Sturm ins Halbfinale in der Vorsaison inzwischen verlassen haben.

Dennoch kam die Startelf der Monegassen um Top-Torjäger Radamel Falcao immerhin noch auf eine Königsklassen-Erfahrung von 153 Einsätzen - RB mit Forsberg allein nur auf sechs. Und doch war es Forsberg, der den ersten Wirkungstreffer setzte, als er den Ball aus sechs Metern ins Netz jagte. Der frühere Wolfsburger Benaglio, der im AS-Tor den verletzten Danijel Subasic ersetzte, sah bei dem Schuss aus spitzen Winkel nicht gut aus.

Doch die große Freude über das erste RB-Tor im Europacup störte kurz die Konzentration. Adama Diakhaby setzte sich im Kopfball-Duell gegen Ilsanker durch, Tielemans stocherte den Ball im zweiten Versuch unter Leipzigs Keeper Peter Gulacsi hindurch ins Tor - 1:1.

Auch nach der Pause blieb es bei der optischen Überlegenheit der Hausherren. Werner, dessen Schuss knapp vorbei rutschte (52.), und Marcel Halstenberg per Kopf (59.) waren nah am erneuten Führungstreffer.

In der letzten halben Stunde sollte der für den zuletzt kranken Forsberg eingewechselte Kampl noch einmal für frische Impulse sorgen, zumal sich Monaco zunehmend mit dem Remis einzurichten schien. Viel aber gelang den Leipzigern in der Offensive nicht mehr, auch wenn sie bis zum Schluss den Weg nach vorn suchten. Die letzte Chance hatte der für Poulsen gekommene Augustin, der aus Nahdistanz an Benaglio scheiterte (82.).

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