RB Leipzig

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Das Logo des Fußball-Zweitligisten RB Leipzig. Quelle: RB Leipzig Foto: RB Leipzig
Gründungsdatum 19. Mai 2009
Anschrift Neumarkt 29-33
04109 Leipzig
Stadion Red Bull Arena (44 345 Plätze)
Vereinsfarben rot-weiß
Geschäftsführer Ulrich Wolter
Cheftrainer Alexander Zorniger (seit 3. Juli 2012)
Mitglieder 300
Größte Erfolge:
Aufstieg in die 2. Bundesliga 2014
Internet www.dierotenbullen.com/
Twitter twitter.com/DieRotenBullen
Facebook www.facebook.com/rbleipzig
Instagram instagram.com/dierotenbullen

Der Trainer: Alexander Zorniger

Erst seit 2009 ist Alexander Zorniger Profitrainer und seit 2012 ist er in Leipzig Chefcoach. Durch den Aufstieg hat sich sein Vertrag bis 2016 verlängert. Obwohl die zweite Liga Neuland für ihn ist, geht der Offensivverfechter die Aufgabe "mit großer Freude" an. Zorniger legt vor allem auf eine attraktive Spielweise seiner Teams wert. Dennoch möchte der Trainer die Absicherung verbessern, "damit wir mit unser offensiven Spielweise, mit dem hohen Verteidigen nicht richtig große Probleme kriegen."

Der Star: Rani Khedira

Dieser Neuzugang ist wahrlich namhaft. Aufsteiger RasenBallsport Leipzig stattete für seine Zweitliga-Premierensaison Mittelfeldmann Rani Khedira mit einem Dreijahresvertrag aus. Der kleine Bruder von Real Madrids Champions-League-Sieger Sami Khedira kommt vom Bundesligisten VfB Stuttgart, für den er in der abgelaufenen Saison auf neun Einsätze kam. Beim DFB durchlief Rani Khedira mehrere Nachwuchsmannschaften und brachte es dort bislang auf 13 Einsätze. Sportdirektor Ralf Rangnick lobt an Khedira besonders dessen technische Fertigkeiten und die Möglichkeit eines flexiblen Einsatzes im Mittelfeld: "Rani ist ein Spieler, der perfekt in unser Anforderungsprofil passt. Ich bin fest davon überzeugt, dass er uns mit seinen Stärken weiterhelfen kann."

Das Ziel: Mittelfristig in die Bundesliga

Ein konkretes Ziel für die neue Saison nannte Sportdirektor Ralf Rangnick nicht. "Wir machen unser Ding und wollen einfach immer das nächste Spiel gewinnen, egal gegen wen", sagte Rangnick und erklärte, entscheidend sei die Weiterentwicklung der jungen Mannschaft, der Tabellenplatz sei zunächst sekundär. Dennoch will der Club mittelfristig in die Bundesliga.

Die Mannschaft: Stark - als Club aber umstritten

Das Team zeichnet sich durch eine starke Offensive aus. Das Umschaltspiel erinnert auf geringerem Niveau an Borussia Dortmund. Neben Khedira holte Leipzig unter anderem Marvin Compper aus Florenz und US-Stürmer Terrence Boyd vom österreichischen Erstligisten Rapid Wien. Der amerikanische Nationalspieler erzielte in 80 Pflichtspielen für Rapid 37 Tore. Allerdings riss sich Boyd in der Vorbereitung das vordere Kreuzband im rechten Knie an. Abseits des Sportlichen hat der zum Red-Bull-Konzern gehörende Club mit Vorteilen von traditionsbewussten Fußballfans aus dem Rest der Republik zu kämpfen. Die Lizenz wurde erst verspätet erteilt: Leipzig musste mit einem neuen Logo antreten und zudem seine Führungsgremien unabhängiger von Geldgeber Red Bull besetzen.

Das Aufgebot:

Tor: 1* Fabio Coltorti, 22 Benjamin Bellot, 26 Erik Domaschke, 27 Thomas Dähne

Abwehr: 3 Anthony Jung, 8 Tim Sebastian, 16 Lukas Klostermann, 21 Mikko Sumusalo, 23 Niklas Hoheneder, 28 Fabian Franke, 33 Marvin Compper, 39 Georg Teigl

Mittelfeld: 2 Patrick Strauß, 5 Henrik Ernst, 6 Rani Khedira, 10 Ante Rebic, 17 Joshua Kimmich, 19 Zsolt Kalmar, 24 Dominik Kaiser, 25 Stefan Hierländer, 29 Sebastian Heidinger, 31 Diego Demme, 33 André Luge, 34 Clemens Fandrich

Angriff: 7 Matthias Morys, 9 Yussuf Poulsen, 11 Daniel Frahn, 18 Terrence Boyd, 32 Federico Palacios-Martinez

* Zahl ist jeweils die Rückennummer

(Stand: Januar 2015)

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