Profis streben Reform des DFB-Pokals an

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Reinhard Rauball kann sich eine Pokalmodus-Änderung gut vorstellen. Foto: Arne Dedert

"Aber die Profis brauchen mehr Zeit, vielleicht auch, um im Sommer auf Auslandsreisen mehr Werbung für den deutschen Fußball zu machen", begründete Rauball den Vorstoß.

Bereits in der Vergangenheit war öffentlich beispielsweise über einen späteren Einstieg der Bundesligaclubs in den Pokal diskutiert worden. Dies lehnt der neue DFB-Präsident Reinhard Grindel jedoch ab. "Es wird kein Freilos für die Bundesligisten in der 1. Runde geben", betonte er.

Auch sonst reagierte Grindel zurückhaltend auf den Wunsch des Profilagers. Man sollte "diese Feiertage der Einheit des Fußballs nicht gefährden", erklärte er in seiner Antrittsrede. "Hinzu kommt, dass wir nach den neuen Fernseh- und Marketingverträgen in der Lage sein werden, ab der kommenden Saison im DFB-Pokal 65 Millionen Euro auszuschütten. Das sind elf Millionen Euro mehr als bisher. Dieser Erfolg könnte auch an seinem bewährten Modus liegen und deshalb sollten wir mit Reformen behutsam sein."

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