Podolski macht Götze und Großkreutz Mut

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Lukas Podolski hat vor seinem Abschiedsspiel aus der Fußball-Nationalmannschaft seinen Weltmeisterkollegen Mario Götze und Kevin Großkreutz Mut gemacht. 

„Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Mario wiederkommt. Aber seine Krankheit werde ich nicht öffentlich diskutieren“, sagte Podolski über den an einer Stoffwechselstörung leidenden Götze in einem Interview der „Bild“-Zeitung. „Mario ist nämlich ein feiner, guter Junge“, ergänzte Podolski. Der 30-Jährige bestreitet am Mittwoch gegen England sein 130. und letztes Länderspiel.

Für Großkreutz, der wegen seines Ausflugs ins Stuttgarter Nachtleben beim VfB seinen Vertrag verlor, bat Podolski um Milde. „Wenn ich da alte Trainer und Experten höre: Ich möchte nicht wissen, was früher abgegangen ist. Daher nur mit dem Finger auf Kevin zu zeigen, ist falsch. Dass er Fehler gemacht hat, weiß er selber“, sagte Podolski. „Klar sind wir Fußballer Vorbilder, aber auch Menschen, da gehören halt auch Fehler dazu.“

Als dunklen Moment in seinen 13 Jahren als Nationalspieler bezeichnete Podolski die Erlebnisse am 13. November 2015 bei der Anschlagsserie in Paris. „Ich darf nicht daran denken, was wirklich passiert wäre, wenn der eine Terrorist wirklich das Stadion gestürmt hätte“, sagte der Profi von Galatasaray Istanbul. „Der Terror ist mir ja auch in der Türkei begegnet“, 100 Prozent Schutz gebe es nicht. „Ich habe nur für meine Familie gesorgt und sie heimgeschickt.“

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