Mit biologischen Pässen gegen gedopte Sportler

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Die Fifa will beim Confederations Cup im Juni und bei der WM 2014 "Blutpässe" für alle Athleten einführen. Das teilte der Fußball-Weltverband gestern nach Gesprächen mit der Spitze der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) mit. "Die FIFA ist derzeit mit der Entwicklung von Plänen zur Einführung dieses neuen Instruments beschäftigt, das ein über Urinproben erstelltes Steroidprofil sowie ein Blutprofil umfasst", meldete die Fifa. Zudem kündigte der Verband an, 2014 2,5 Millionen Dollar (1,87 Millionen Euro) in den Anti-Doping-Kampf zu investieren.

Die Wada hatte zuvor mehr und intelligentere Doping-Kontrollen sowie mehr Bluttests gefordert. Nach Fifa-Angaben habe sie das Projekt zur Einführung der Athleten-Pässe bereits 2011 gestartet. Es seien 362 Dopingproben genommen und daraus Steroidprofile von Teilnehmern der Club-Weltmeisterschaft erstellt worden. Das Prinzip der biologischen Pässe: Test-Daten von Sportlern werden über Jahre gespeichert und immer wieder verglichen. Tauchen starke Abweichungen auf, können Sünder theoretisch indirekt, also ohne positive Dopingprobe, überführt werden. 2008 hatte der Radsport-Weltverband UCI als erster Verband "Blutpässe" eingeführt. Kürzlich hatten sich auch die Tennis-Stars Roger Federer und Andy Murray für biologische Pässe und mehr Bluttests in ihrem Sport ausgesprochen.

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