Manuel Neuer will keinen Mauer-Sprayer

Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß genossen nach dem Final-Einzug mit zufriedenen Mienen die große Gratulantenschar um Fifa-Präsident Joseph Blatter auf der Ehrentribüne. Auf dem Spielfeld nahm das Münchner Team den 49. Erfolg im 55. Pflichtspiel des Triumphjahres eher sachlich zur Kenntnis.

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Eine rauschende Titelparty wollen die nimmersatten Bayern-Stars erst am kommenden Samstag nach dem WM-Klub-Endspiel feiern. Final-Gegner sind die Marokkaner von Raja Casablanca, die im zweiten Halbfinale Atletico Mineiro aus Brasilien mit Ex-Superstar Ronaldinho 3:1 (0:0) geschlagen haben. "Dieses Finale ist eine vielleicht einzigartige Möglichkeit, das beste Team der Welt zu sein und diesen prestigeträchtigen Titel zu gewinnen", betonte der mit Barcelona schon zweimal siegreiche Trainer Pep Guardiola nach dem glanzlosen, weil souveränen 3:0 über Asienmeister Guangzhou Evergrande FC.

Spannung gab es lediglich in anderen Dingen. Nach einem Lattentreffer kam die Tortechnologie zum Einsatz, nach mehreren Freistößen ein Spray, um den Abstand der Mauer zu markieren. "Ich denke, sie versuchen das Richtige zu machen", sagte Bayern-Torhüter Manuel Neuer mit Blick auf das Torkontrollsystem. "Das mit dem Sprayen, da macht man das Spiel ein bisschen langsam. Deswegen ist das eher schädlich."

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