Löw: USA-Reise ein Muster ohne großen Wert

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Die Latino-Gemeinde ist groß im südöstlichsten Zipfel der USA. Die besten Salsa-Bands spielen im La Casa de Tula, brasilianische Bars und kubanische Restaurants dürften auch Joachim Löw und seinen Spielern in Miami ins Auge stechen. Als Muster oder zumindest kleine Probe für die Fußball-WM in einem Jahr in Brasilien aber kann die USA-Tournee der deutschen Nationalmannschaft mit den beiden Länderspielen am Mittwoch in Boca Raton gegen Ecuador und am 2. Juni in Washington gegen die USA nicht gelten.

"Wir haben 2013. Ich werde jetzt gefragt, wer ist Favorit in Brasilien. Sind die Deutschen der Topfavorit? In einem Jahr, das hat man doch jetzt gesehen, passiert wahnsinnig viel", betonte der Bundestrainer. Dass Neulinge wie Max Kruse (Freiburg), Nicolai Müller (Mainz), Sidney Sam und Philipp Wollscheid (Leverkusen) noch ernsthaft in den Konkurrenzkampf um die WM-Plätze für Brasilien eingreifen können, ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen. "Eins ist klar, es gab schon häufig diese Beispiele, dass sich ein Spieler aus der zweiten oder sogar dritten Kategorie mit einem Länderspiel oder einer Länderspielreise plötzlich in den Vordergrund gespielt hat", meinte Löw. Im November 2010 hatte er beim 0:0 gegen Schweden gleich vier Debütanten auf den Platz geschickt. Von ihnen sind Mario Götze und Marcel Schmelzer längst Stammkräfte.

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