Labbadia wartet beim HSV weiter auf Neuzugänge

Geheim-Gipfel, Investoren-Posse, Transfer-Stau: Kurz vor dem Trainingsauftakt beim Fußball-Bundesligisten Hamburger SV am 1. Juli laufen die Planungen für die kommende Saison schleppend an.

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Nach dem Beinahe-Abstieg und einem Zoff um Geldgeber Klaus-Michael Kühne wartet Trainer Bruno Labbadia weiter auf Verstärkung.

Denn Milliardär Kühne schmollt, nachdem er vom Ex-Aufsichtsrats-Chef Ernst-Otto Rieckhoff attackiert wurde. Rieckhoff hatte kritisiert, der Verein mache sich abhängig von Kühne, und mit dem Kauf seiner HSV-Anteile für 18,75 Millionen Euro habe nur der Unternehmer ein gutes Geschäft gemacht. "Ich möchte lediglich aus Sympathie und Begeisterung für den Verein helfen", erklärte Kühne dagegen. Ob diese Sympathie den Unternehmer auch in diesem Jahr in die Tasche greifen lässt, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.

Noch lässt die dringend benötigte Verstärkung für den HSV jedenfalls auf sich warten. Ohne weitere Kühne-Millionen muss der angeschlagene Verein trotz der Abgänge von Großverdienern wie Rafael van der Vaart oder Marcell Jansen wohl Spieler wie Jonathan Tah und Valon Behrami verkaufen, um Neue holen zu können. Als mögliche Zugänge sind Michael Gregoritsch (VfL Bochum), Michal Pazdan (Jagiellonia Bialystok), Ali Ghazal (Nacional Funchal) und Nampalys Mendy (OGC Nizza) im Gespräch.

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