Josip Simunic für die WM in Brasilien gesperrt

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Der langjährige Bundesliga-Profi Josip Simunic hat sich mit seinem Skandal-Gruß komplett ins Abseits manövriert und ist bei der Fußball-WM in Brasilien im kommenden Sommer unerwünscht. Der Weltverband (Fifa) verurteilte den 35-Jährigen Kroaten wegen skandalöser Parolen zu einer ab dem ersten WM-Spiel greifenden Sperre von zehn Spielen, belegte ihn zudem mit einem Stadionverbot für alle Partien und stellte damit klar: Simunic ist in Südamerika eine persona non grata! Der kroatische Verband will Einspruch einlegen.

Glück im Unglück hatte dagegen Bayern-Stürmer Mario Mandzukic. Diesen belegte die Fifa nach seiner Roten Karte im WM-Play-off-Rückspiel gegen Island am 19. November (2:0) nur mit einem Spiel Sperre. Damit verpasst Mandzukic "nur" das Eröffnungsspiel gegen Brasilien.

Simunic hatte nach dem Island-Spiel über das Stadion-Mikrofon die Parole "Za Dom - Spremni!" gerufen. Der umstrittene Ustascha-Gruß heißt übersetzt: "Für die Heimat - bereit!" Die Ustascha war ein 1929 gegründeter Geheimbund, der sich zu einer faschistischen Bewegung entwickelte. Simunic hatte mitgeteilt, dass er in einem "emotionalen Moment" einzig durch die "Liebe zum kroatischen Volk und dem Heimatland" motiviert gewesen sei. Kroatische Medien hatten ihn aber auch mit den Worten zitiert: "Ich wollte das schon immer mal tun."

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