Hrubesch hält sich Rückzug nach Olympia offen

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Horst Hrubesch vermutet sein Team habe es möglicherweise "vom Kopf her nicht so geregelt gekriegt." Foto: Georgi Licovski

"Ich habe für mich beschlossen, dass ich nach Olympia gucke, was ist. Ich denke, es wäre ganz gut, wenn da jemand vom Alter her näher dran ist. Ich spreche zwar die Sprache der Spieler. Aber ein Jüngerer spricht sie noch besser", sagte der 64-Jährige am Morgen nach dem Aus der deutschen U21 im EM-Halbfinale durch das 0:5 gegen Portugal.

Dass ein Rückzug im kommenden Jahr mitten im Zyklus der Qualifikation für die U21-EM 2017 in Polen liegt, betrachtet Hrubesch nicht als Hinderungsgrund. "Das ist kein Problem. Es gibt eine lange Winterpause, in der man sich einarbeiten kann", sagte der ehemalige Profi.

In Bezug auf das unrühmliche Ausscheiden gegen Portugal wies Hrubesch Spekulationen um eine unprofessionelle Vorbereitung zurück. "Da ist nichts vorgefallen. Wenn da irgendwas gewesen wäre, dann wäre ich der Erste gewesen, der es gewusst hätte", sagte Hrubesch. Körperlich habe die DFB-Auswahl keine Schwächen gehabt. Sein Team habe es aber möglicherweise "vom Kopf her nicht so geregelt gekriegt", sagte Hrubesch. Mit dem Halbfinal-Einzug hatte sich das Team das Olympia-Ticket gesichert.

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