Gomez und Khedira bald zusammen am Ball?

Mit dem VfB wurden sie 2007 Meister. Spielen Bayern-Stürmer Mario Gomez und Madrids Defensivstratege Sami Khedira künftig zusammen beim FC Chelsea? Unter Trainer José Mourinho? Gerüchte sprießen.

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Sami Khedira und Trainer José Mourinho (rechts): Gute Freunde - bald auch beim FC Chelsea in London? Foto: Imgao

Fußball-Nationalstürmer Mario Gomez von Bayern München steht angeblich auf der Einkaufsliste des Europa-League-Siegers FC Chelsea, und mit ihm womöglich auch sein ehemaliger Stuttgarter VfB-Klubkollege Sami Khedira von Real Madrid. Die Londoner sollen bereits eine erste Anfrage an Gomez" Berater Uli Ferber gerichtet haben. "Wir kommentieren gar nichts. Mario konzentriert sich derzeit voll aufs Champions-League-Finale, er fühlt sich wohl in München und hat dort noch bis 2016 Vertrag", sagte Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer von Ferbers Unternehmen ferbermarketing. Gomez war bei den Bayern zuletzt nur Stürmer Nummer zwei hinter Mario Mandzukic.

Chelsea hatte vor wenigen Tagen eine Transferoffensive für den Sommer angekündigt, bei der der Klub des Milliardärs Roman Abramowitsch 100 Millionen Euro ausgeben möchte. Englischen Medienberichten zufolge steht Edinson Cavani, Nationalstürmer aus Uruguay vom SSC Neapel, ebenfalls bei Chelsea auf dem Wunschzettel. Chelsea bekommt mit José Mourinho in der kommenden Saison aller Voraussicht nach den erfolgreichsten Trainer seiner Vereinsgeschichte zurück. Der 50 Jahre alte Portugiese, zuletzt drei Jahre bei Real Madrid, war schon von 2004 bis September 2007 bei den Blues und gewann dort sechs Titel, mehr als jeder andere Chelsea-Coach.

Mit Mourinhos abzusehender Rückkehr überschlagen sich die Gerüchte. Khedira, mit Gomez 2007 beim VfB deutscher Meister, könnte dem Mann, der ihn 2010 mit einem Fünfjahresvertrag zu Real Madrid geholt hatte, an die Themse folgen. Die Ablösesumme wird von Insidern mit rund 25 Millionen Euro taxiert.

Der beschlossene Abschied Mourinhos bei Real Madrid hat auch das Trainer-Karussell in Europa noch einmal beschleunigt und Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Selbst Bayern-Coach Jupp Heynckes (68), der in der vergangenen Woche nicht zuletzt wegen seines Alters eigentlich eine Fortsetzung seiner Karriere ausgeschlossen hat, ist angeblich nach wie vor ein Kandidat bei den "Königlichen", mit denen er 1998 die Champions League gewann. Als Top-Favorit gilt aber der Italiener Carlo Ancelotti, der bei Paris St. Germain bereits um seine Freigabe gebeten hat. Klubchef Nasser Al-Khelaifi hat Ancelotti, der noch bis 2014 beim frisch gekürten französischen Meister unter Vertrag steht, aber eine Absage erteilt. Real-Präsident Florentino Perez hat die Hoffnung auf eine Verpflichtung seines Wunschkandidaten aber noch nicht aufgegeben. "Das ist eine Einstellung, mit der wir umgehen müssen. Ich möchte PSG und seinem Besitzer meinen größten Respekt aussprechen", sagte Perez ohne Groll in Richtung Paris.

Bei Chelsea steht bisher noch Rafael Benitez in der Verantwortung, der seinerseits schon wie Frankreichs Ex-Nationaltrainer Laurent Blanc und Raymond Domenech als möglicher Nachfolger von Ancelotti in Paris gehandelt wird.

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