Genk-Spiel wird für VfB zum Charaktertest Erst Europa League, dann Hoffenheim-Derby

Fußball-Patient VfB unter besonderer Beobachtung: Sind heute Abend in der Europa League gegen KRC Genk Zeichen der Besserung zu erkennen?

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Das Tor zur 0:1-Heimniederlage gegen Molde am 6. Dezember konnten sich Sven Ulreich und Co. leisten. Foto: Eibner

Was in der Bundesliga so nicht funktioniert, ist dem VfB in der Europa League geglückt: Trotz einer Niederlage (0:1 gegen die Norweger von Molde FK) schafften die Stuttgarter zum Abschluss der Gruppenphase den Sprung in die K.o.-Runde der letzten 32 Klubs. Hier treffen sie heute Abend (21.05 Uhr/live bei Bezahlsender Sky) im eigenen Stadion auf den KRC Genk. Das Rückspiel beim dreimaligen belgischen Meister ist in einer Woche.

"Gegen Genk bietet sich eine gute Gelegenheit, es müssen positive Ergebnisse her", sagt VfB-Torwart Sven Ulreich. "Wir wollen eine Runde weiterkommen und uns Selbstvertrauen für Sonntag holen." In drei Tagen steht das Liga-Derby bei 1899 Hoffenheim auf dem Programm. Eine sechste Niederlage hintereinander nach der 1:4-Blamage gegen Bremen, noch dazu beim neun Punkte zurückliegenden Drittletzten, würde die Lage für die Stuttgarter brisant, für Trainer Bruno Labbadia gefährlich werden lassen.

Heute Abend geht es deshalb darum zu demonstrieren, dass sich alles wieder unter Kontrolle bringen lässt. "Wenn du in einer Negativspirale bist, lässt du dich durch Kleinigkeiten aus dem Konzept bringen", bemerkte Sportdirektor Fredi Bobic zum 1:4. "Wir müssen die Jungs aufbauen und dahin bringen, dass sie wieder an ihre Qualitäten glauben." Nun wird ihnen der Puls gefühlt, jetzt sind Ergebnisse gefragt. Die Spieler sollen liefern.

Ganz anders als der Last-Minute-Zweite VfB waren die Belgier souverän und ungeschlagen Gruppensieger geworden, haben als Liga-Vierter zuletzt einen 2:0-Erfolg bei Abstiegskandidat Beerschot AC in Antwerpen gefeiert. Beide Treffer erzielte Stürmer Jelle Vossen, vor dem Bobic explizit warnt.

Mit einem Sieg würden die Stuttgarter die Köpfe vielleicht ein wenig freibekommen fürs Schlüsselspiel in Hoffenheim. "Wir müssen jetzt auch nach unten schauen", weiß VfB-Flügelflitzer Ibrahima Traoré, dem gegen Bremen der vorübergehende 1:1-Ausgleich gelungen war. "Aber wir haben eine Mannschaft, die Charakter zeigen wird und die Qualität hat, damit es wieder nach oben geht. Ich glaube, dass wir bald die Kurve kriegen und mit dem Abstiegskampf nichts zu tun haben werden." Den ersten Beweis, dass die Trendwende bevorsteht, muss Labbadias Team nun gegen die "Königlichen" aus Genk antreten.

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