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Happy End für Heidenfelder

Stürmer Bastian Heidenfelder hält den 1. FC Heidenheim in der dritten Fußball-Liga im Rennen um den Aufstieg. Nun wurde sein Vertrag verlängert.

DETLEF GRONINGER |

Schon zum zweiten Mal in Folge sorgte Bastian Heidenfelder in der 89. Minute für den Siegtreffer des 1. FC Heidenheim. Nach dem 2:1 gegen Arminia Bielefeld gelang ihm das Kunststück auch beim 2:1 beim SV Wehen Wiesbaden, dessen Fans sich wegen einer von den eigenen Ordnern konfiszierten Fahne eine Schlägerei mit dem Ordnungsdienst und der Polizei lieferten.

"Das Erfolgserlebnis in der Fremde hat uns gefehlt. Wir haben das so lange mit uns rumgeschleppt", meinte Stürmer Heidenfelder nach dem ersten Auswärtstriumph seit 1. Oktober 2011 (1:0 in Bielefeld). "Wer Leistung zeigt, darf bei uns bleiben", sagte FCH-Geschäftsführer Holger Sanwald: So wurde der Vertrag mit Heidenfelder bis zum 30. Juni 2013 verlängert.

Mannschaft der Stunde ist der Chemnitzer FC, nach dem 2:0 beim VfR Aalen nun 15 Partien ohne Niederlage und nur noch drei Punkte hinter den Ostalbkickern. "Es war ungünstig, keinen Treffer zu erzielen, nachdem wir vorher 13 Spiele getroffen hatten. Es war aber klar, dass wir keine Übermannschaft sind", räumte VfR-Trainer Ralph Hasenhüttl ein. Er sprach auch offen über den Schuh, der derzeit die Aalener drückt. Hasenhüttl: "Wir haben die vergangenen fünf Begegnungen nicht mehr zu Null gespielt."

Spitzenreiter SV Sandhausen versäumte bei der Nullnummer bei Wacker Burghausen sich noch deutlicher von der Konkurrenz abzusetzen. "Wir haben zwei Punkte verschenkt", betonte SVS-Trainer Gerd Dais, der von der zweiten Liga noch nichts wissen will. "Wir haben es zwar selbst in der Hand. Es sind aber noch sechs Spiele."

Aufatmen beim VfB Stuttgart II nach dem 3:0 gegen den designierten Absteiger Carl Zeiss Jena. Das war nach acht Partien ohne Erfolg endlich wieder einmal ein Dreier. "Dieser Befreiungsschlag kam zur richtigen Zeit", jubelte VfB-Trainer Jürgen Kramny, dessen Abwehrchef Daniel Vier sich beim Warmlaufen einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte. U-18-Nationalspieler Robin Yalcin, in der kommenden Saison für den Drittligakader vorgesehen, wird vom (Noch-)Bundesligisten 1. FC Köln umworben.

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