Ein Herz und eine Seele

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Die Fehler von einst zählen nicht mehr: Felix Magath hat sich mit seinem umstrittenen Mittelfeldstar Diego versöhnt und will mit dem Brasilianer als Galionsfigur des VfL Wolfsburg in die europäische Spitze aufsteigen. Der lange zum Verkauf angebotene Ballkünstler spielt in der kommenden Saison wieder für den VfL. Diego soll gar zum Fixpunkt der Offensive werden. "Er soll den Takt vorgeben", verkündete der Trainer-Manager. "Wir wollen unter die besten Teams in Deutschland, aber auch in Europa. Da ist es nicht schlecht, so einen Spieler in seinen Reihen zu haben." Der in Wolfsburg lange Zeit geächtete Brasilianer versprach den Fans angesichts von so viel Vertrauen: "Ich will die beste Saison meiner Karriere spielen."

Dass Diego, noch bis 2014 an den VfL gebunden, wieder für Wolfsburg auf Torejagd geht, wäre eigentlich nicht bemerkenswert, hätte es nicht einen folgenschweren Vorfall im Mai 2011 gegeben. Der eigenwillige Brasilianer verließ damals in Hoffenheim fluchtartig das Mannschaftshotel, weil er von Magath nicht für die Startelf nominiert worden war. Und das vor dem entscheidenden Spiel um den Klassenverbleib. Fortan war Diego bei Magath, den Mitspielern und den Fans unten durch und wurde an Atlético Madrid verliehen. Dort spielte der Ballvirtuose eine starke Saison, gewann die Europa League und wurde zum Fanliebling. Gerne hätten die Spanier Diego ganz verpflichtet, doch fehlte es Atlético am nötigen Kleingeld. "Ich danke Herrn Magath für sein Vertrauen und die zweite Chance hier. Ich habe Fehler gemacht, bin jetzt aber froh, wieder hier zu sein", sagte Diego.

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