Drittligisten üben Zurückhaltung: Nur 40 Transfers

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Die deutschen Fußball-Drittligisten haben sich in der Winterpause bei der Kaderveränderung bislang zurückgehalten wie seit Jahren nicht. Die 20 Vereine verzeichneten bis lediglich 40 Transfers (23 Zu- und 17 Abgänge).

Im Vorjahr waren es vor dem ersten Spieltag der Rückrunde 85 Wechsel (2014: 69, 2013: 84). Der VfL Osnabrück, VfB Stuttgart II und Preußen Münster haben bislang noch gar keine Veränderungen vorgenommen.

Dagegen war das Tabellenschlusslicht Stuttgarter Kickers mit vier Winterneuverpflichtungen noch der aktivste Club. Doch im Vergleich zu den beiden Vorjahren, als die abstiegsbedrohten 1. FC Saarbrücken und SSV Jahn Regensburg jeweils mit einem Dutzend neuer Spieler in die Rückrunde gingen, kann auch bei den Schwaben nicht von einem großen Umbruch die Rede sein. Mit den Angreifern Bajram Nebihi (1. FC Union Berlin) und Stephané Mvibudulu (TSV 1860 München) sowie den defensiven Mittelfeldspielern José-Alex Ikeng (FC Hansa Rostock) und Klaus Gjasula (Kickers Offenbach) verstärkten sich die Kickers um Neutrainer Tomislav Stipic etwas in der Breite.

Bei den anderen Vereinen gab es einen kleinen Stürmer-Ringtausch. So schickte Tabellenführer Dynamo Dresden den lange verletzten Mathias Fetsch zu Ligakonkurrent Holstein Kiel und lieh dafür den gebürtigen Dresdner Stefan Kutschke vom Zweitligisten 1. FC Nürnberg aus. Der Chemnitzer FC trennte sich nach nur einem halben Jahr von Christian Cappek, der beim SV Wehen Wiesbaden einen Drittliga-Neuanfang startet. Dafür holten die Chemnitzer Daniel Frahn zurück nach Sachsen. Mit RasenBallsport Leipzig war Frahn als Kapitän und Toptorschütze (19 Treffer) vor zwei Jahren in die 2. Bundesliga aufgestiegen. 

Der FC Erzgebirge Aue setzt mit Junioren-Nationalspieler Pascal Köpke anstelle von Tom Nattermann (FC Carl Zeiss Jena) auf einen neuen, jungen Mann gegen die Torarmut beim Tabellendritten.

Cottbus setzte Neutrainer Vasile Miriuta auf zwei rumänische Landsleute: Andrei Lungu (Hapoel Petah Tikva, Israel) und Valentin Cretu (Gaz Metan Medias, Rumänien) verstärken die Lausitzer.

Auffällig ist zudem, dass in diesem Jahr bislang kein Drittligist einen Abgang eines Leistungsträgers im Winter verkraften muss. Allerdings ist das Transferfenster noch bis zum 1. Februar und somit knapp zwei Wochen geöffnet. Bis dahin wird sich unter anderem beim FC Hansa Rostock und FC Rot-Weiß Erfurt wohl sicher noch etwas tun.

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