DFB darf in Frankfurt eine Akademie bauen

Bahn frei für das "Leuchtturmprojekt des Fußballs": Nach einem gescheiterten Bürgerentscheid von Frankfurt steht dem Bau der 89 Millionen Euro teuren DFB-Akademie nichts mehr im Wege.

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Bahn frei für das "Leuchtturmprojekt des Fußballs": Nach einem gescheiterten Bürgerentscheid von Frankfurt steht dem Bau der 89 Millionen Euro teuren DFB-Akademie nichts mehr im Wege. In der Abstimmung kassierten am gestrigen Sonntag die Gegner des Projekts, die die Errichtung auf dem Gelände der Galopprennbahn verhindern wollten, eine Niederlage. 497.600 Menschen waren wahlberechtigt. Für ein erfolgreiches Bürgerbegehren und den Erhalt der Rennbahn sowie der angeschlossenen Golfanlage hätte es 124 389 Stimmen gebraucht - es gingen aber nur rund 100.000 Personen zur Abstimmung. Wäre die Blockade geglückt, hätte das Areal drei Jahre nicht bebaut werden dürfen.

Die Pläne sehen vor, dass in mehreren Gebäuden, die über ein riesiges Dach verbunden sind, die verschiedenen Abteilungen gebündelt werden. Dazu kommen Fußballplätze, eine Halle und eine öffentliche Grünanlage. Die Idee der Gründung hatte Bierhoff bereits 2007 gehabt. Das Areal biete dem DFB auch die Möglichkeit, "Verwaltung und Sport zusammenzuführen". Der DFB bekommt vom Weltverband Fifa und der Europäischen Fußball-Union (Uefa) einen Bau-Zuschuss von insgesamt 7,6 Millionen Euro. Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff hatte für den Fall eines Erfolges der Initiative "Pro Rennbahn" indirekt mit dem Abschied des DFB aus Frankfurt gedroht.

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