Bundesligisten basteln am Personaltableau

Die Fußball-Bundesligisten arbeiten schon am Personaltableau für 2015/2016. Klubs wie der BVB, Schalke und Bayern stehen vor einem Umbruch.

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An der Transferbörse der Fußball-Bundesliga geht es schon vor dem Saisonfinale hoch her. Wer kommt zur neuen Saison? Wer muss gehen? Eine stattliche Anzahl von Ab- und Zugängen bei den 18 Klubs ist schon fix. Der VfL Wolfsburg lässt sich die Verpflichtung von Nationalstürmer Max Kruse (Borussia Mönchengladbach) zwölf Millionen Euro kosten.

Etwas schweren Herzens kehrt Weltmeister Christoph Kramer nach zweijähriger Ausleihe von Gladbach zu Bayer Leverkusen zurück. Der Werksklub machte es ihm mit der Verlängerung seines Vertrags bis 2019 noch schmackhafter. Kramer wird wohl Gonzalo Castro ersetzen, der von Dortmund umworben sein soll und bei einem vorzeitigen Vertragsausstieg ungefähr zwölf Millionen Euro in die Bayer-Kasse bringen würde. Eine Summe, mit der man sich Kevin Volland von 1899 Hoffenheim leisten könnte.

Freiwillig beenden Bayer-Kapitän Simon Rolfes (33) und BVB-Dauerbrenner Sebastian Kehl (35) ihre Karrieren. Seinen Abschied vom BVB hat auch Ilkay Gündogan angekündigt. Der westfälische Verein darf mit einem Transfererlös von rund 20 Millionen Euro rechnen. Nach der Krisensaison 2014/2015 und dem Ausscheiden von Jürgen Klopp steht der BVB-Kader unter der Regie des neuen Trainers Thomas Tuchel vor einem Kommen und Gehen. Italien-Stürmer Ciro Immobile etwa wird gehen dürfen und rund 15 Millionen Euro bringen.

Ein größeres personelles Revirement ist nach den Halbfinal-Knockouts im DFB-Pokal und in der Champions League bei Meister Bayern München zu erwarten. Welche Zukunft haben Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, Xabi Alonso oder Dante noch an der Isar? Fest steht: Jung-Profi Mitchell Weiser und Stürmer-Routinier Claudio Pizarro werden wohl keine Verträge mehr erhalten. Joshua Kimmich kommt von RB Leipzig für geschätzte sieben Millionen Euro, die als abgebender Verein der VfB Stuttgart erhält, nach München. Mehr müssten die Bayern berappen, wenn sie Gündogan und vor allem Kevin De Bruyne holen wollen. Der belgische Nationalspieler hat in Wolfsburg Vertrag bis 2019.

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