Bundesliga: Bayern unter Druck, die halbe Liga in Abstiegsgefahr

Jetzt geht's los! In der deutschen Eliteklasse rollt nach nur knapp fünf Wochen Pause wieder die Kugel. Gut für die Fans: Jeder der 18 Klubs steht unter Zugzwang. Mit einem Kommentar von Armin Grasmuck: Nervenkitzel garantiert.

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 Thomas Müller  Foto: 

Nur mal angenommen: Der FC Bayern verliert am  Freitag das Gastspiel in Hamburg und Borussia Dortmund gewinnt am Samstag das Spitzenspiel in Mönchengladbach - schwupps, dann bekommt sogar das Rennen um die Meisterschale noch eine besondere Note.

Normalerweise ist den Bayern, die im Herbst phasenweise den vielleicht besten Fußball ihrer glanzvollen Klubgeschichte spielten und die Tabelle der Bundesliga mit großem Vorsprung auf die Dortmunder anführen, die Meisterschaft nur schwer zu entreißen. Doch der bescheidene Auftritt der Münchner zuletzt in dem Testspiel, das 1:2 beim Zweitligisten Karlsruher SC verloren ging, hat bewiesen, dass auch die Bayern wunde Punkte haben. In der letzten Saison von Startrainer Pep Guardiola stehen sie unter besonderem Druck. Scheiden Thomas Müller und seine Kollegen unerwartet früh im Achtelfinale der Champions League gegen Juventus Turin aus, droht auch in der Liga der Einbruch.

"Ich glaube, Bayern wird dieses Jahr nicht Meister", sagt Dortmunds Top-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang. Für den BVB und seinen aus dem schwäbischen Krumbach stammenden Trainer Thomas Tuchel geht es vorrangig darum, den Champions-League-Rang in der Tabelle zu verteidigen.

Der positive Trend spricht für die Senkrechtstarter von Hertha BSC, und die Gladbacher, die nach ihrem brutalen Fehlstart eine beeindruckende Siegesserie hinlegten. Auch Augsburg und die Stuttgarter haben den Anschluss geschafft. Dagegen spielten ambitionierte Klubs wie Leverkusen, Schalke und die Wolfsburg zu wechselhaft. Sie drohen ihre Ziele genauso zu verspielen wie die Hoffenheimer, die selbst mit ihrem neuen Trainer darauf warten müssen, dass der Knoten platzt.

Kommentar von Armin Grasmuck: Nervenkitzel garantiert

Das Fünkchen der Hoffnung, das die Dortmunder hegen, ist durchaus berechtigt. Für Bayern zählt in Guardiolas letzter Saison nur der Triumph in der Champions League. Der BVB hat eine Chance auf die Schale, wenn die Münchner ihre ganze Aufmerksamkeit der Königsklasse widmen.

Es spricht für die Bundesliga, dass sich keiner der 18 Klubs in diesem Frühjahr eine längere Durststrecke erlauben darf. Den munteren Aufsteigern aus Ingolstadt und Darmstadt droht sonst der Abstieg, genau wie Werder, dem einstigen Spitzenklub. Die Schalker, Leverkusen und Wolfsburg müssen beweisen, dass Geld wirklich Tore schießt. Sonst sind sie in Europa nur Zaungäste.

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