Bayern schlägt Guangzhou 3:0 und zieht ins Finale der Klub-WM ein

Der FC Bayern München wird seiner Favoritenrolle bei der Klub-WM gerecht. Mit einem 3:0-Erfolg über den Sieger der asiatischen Champions League, Guangzhou Evergrande, zieht das Team ins Finale ein.

|
Franck Ribérys (links) Tor zur 1:0-Führung für die Bayern gegen die Chinesen bei der Klub-WM fiel erst nach 40 Minuten.  Foto: 

Der FC Bayern ist nach einem locker-leichten Halbfinal-Erfolg bei der Klub-WM nur noch einen Sieg von der offiziellen Krönung zur besten Vereinsmannschaft der Welt entfernt. Das haushoch überlegene Münchner Starensemble musste am Dienstagabend in Agadir beim 3:0 (2:0) gegen den chinesischen Serien-Meister Guangzhou Evergrande nicht einmal alles zeigen und bewahrte die Asiaten bei vier Aluminiumtreffern vor einer noch höheren Niederlage.

"Wir haben das gut gemacht. Wir sind Profis und wir wollen diesen Titel gewinnen, deswegen haben wir heute so gut gespielt", sagte Franck Ribéry, der den Sieg mit seinem Treffer in der 40. Minute eingeleitet hatte. Mario Mandzukic (44.) und Mario Götze (47.) erhöhten für den Triple-Sieger gegen das nachlassende Team von Marcello Lippi. "Die Bayern sind eine Klasse für sich", lobte Ehrenpräsident Franz Beckenbauer.

Im Finale und letzten Spiel der Bayern im historischen Erfolgsjahr 2013 treffen die Münchner am Samstag entweder auf Raja Casablanca oder Atletico Mineiro mit Ex-Weltfußballer Ronaldinho. Neben dem fünften Titel in diesem Jahr insgesamt, und dem zweiten für Coach Josep Guardiola (Supercup) winken den Bayern auch noch 3,65 Millionen Euro Siegerprämie kurz vor dem Weihnachtsfest. Auf dem vorletzten Schritt zum nächsten Zahltag war vor rund 28 000 Zuschauern im Stade Adrar aber erstmal Geduld gefragt. "Wir haben ein bissl lang gebraucht fürs 1:0, aber insgesamt souveränen Fußball gespielt. Genau, wie wir es uns vorgenommen hatten", betonte Kapitän Philipp Lahm.

Die Bayern übernahmen erwartungsgemäß das Kommando und Guangzhou igelte sich ein. Ob ruhender Ball oder aus dem flüssigen Spiel der Münchner heraus - es dauerte bis fünf Minuten vor der Halbzeit, ehe die Bayern das Bollwerk durchbrachen. Deutschland-Schreck Lippi, der bei der WM 2006 mit Italien die DFB-Elf im Halbfinale aus dem Turnier geworfen und anschließend Italien zum Titel geführt hatte, musste mitansehen, wie seine eifrigen Spieler den einschussbereiten Thiago noch aufhalten konnten, bei Ribérys Schuss aus halblinker Position und rund sieben Metern landete der Ball aber im Netz. Die Bayern, denen die 54 Pflichtspiele im Wunderjahr 2013 kaum anzumerken waren, legten wenig später nach. Wieder mit Vorbereiter Thiagotraf Mandzukic per sehenswertem Flugkopfball.

"R 10" als Geheimwaffe
Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Zwölf Namen für die neuen Ulmer Straßenbahnwagen

Die neuen Straßenbahnwagen der Linie 2 werden nach Männern und Frauen benannt, die mit Ulm in Verbindung stehen. So war es auch schon beim Combino. weiter lesen