FIFA lobt WM-Bewerbung von Spanien und Portugal
Lissabon. Ein Inspektionsteam des Weltverbandes FIFA hat zum Abschluss eines dreitägigen Besuchs in Spanien und Portugal die gemeinsame Bewerbung der iberischen Länder für die Fußball-WM 2018 oder 2022 gelobt.
Die vier besuchten Stadien seien «ideale» Ausrichtungsstätten, hieß es in Lissabon aus Delegationskreisen, die von portugiesischen Medien zitiert wurden. «Wir können mit absoluter Gewissheit sagen, dass die iberische Kandidatur mehr ist als nur ein fußballerischer Wunschtraum», erklärte Delegationsleiter Harold Mayne-Nicholls auf einer Pressekonferenz in Lissabon. Der chilenische Verbands-Präsident fügte an, man habe von den Regierungen beider Länder «volle Garantien» für die Gemeinschaftskandidatur bekommen.
In Spanien und Portugal besuchten die FIFA-Inspekteure diese Woche das Camp-Nou-Stadion in Barcelona, das Santiago Bernabeu in Madrid, das Estadio do Dragao in Porto und das Estadio da Luz in Lissabon. Zuvor hatte die Gruppe die Kandidaturen von Russland und von England sowie die Gemeinschaftsbewerbung der Niederlande und Belgien in Augenschein genommen und ebenfalls positiv beurteilt.
«Die Inspektoren waren entzückt», versicherte unterdessen der Geschäftsführer des portugiesischen Traditionsclubs Benfica Lissabon, Domingos Soares de Oliveira, nach dem Besuch im Luz-Stadion. Man habe «eine der besten, wenn nicht die beste Stadion-Infrastruktur Europas» präsentieren können, sagte er.
In der spanischen Hauptstadt hatten Real Madrids Trainer José Mourinho und Real-Star Cristiano Ronaldo die Werbetrommel gerührt. Mourinho pries bei der Besichtigung die Vorzüge von Reals Trainingszentrum «Parque de Valdebebas». Der Platz sei perfekt für drei bis vier WM-Teams, sagte der Portugiese.
Mit dem Besuch in Spanien und Portugal wurde die Begutachtung der europäischen WM-Kandidaten abgeschlossen. Auch die USA haben sich beworben. Japan, Südkorea, Katar und Australien haben nur eine Bewerbung für die WM 2022 eingereicht. Die FIFA vergibt beide Turniere Anfang Dezember.
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02.09.2010
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Harold Mayne-Nicholls lobt die gemeinsame Bewerbung von Spanien und Portugal als WM-Ausrichter.
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