Zitate von der Pressekonferenz in der DFB-Zentrale
Frankfurt/Main. Bundestrainer Joachim Löw, Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff, DFB-Präsident Theo Zwanziger und DFB-Generalsekretär Wolfgang Niersbach haben in Frankfurt am Main ihren tagelangen Streit für beendet erklärt.
Die Deutsche Presse-Agentur dpa dokumentiert die wichtigsten Zitate der Pressekonferenz:
«All diese Dinge dürfen und werden uns nicht bis zur WM begleiten, und es wird auch keine Zugaben mehr geben.»
(Löw zum Hickhack der vergangenen Tage und im Ausblick auf die WM.)
«Es ist mir doch deutlich geworden, dass die Art und Weise der Präsentation unserer Vorstellungen beim Präsidenten aber auch beim Generalsekretär die Falsche war, sie zu Irritationen, Verärgerung und ich denke auch Verletzung von Gefühlen führen musste.»
«Es ist wie bei jedem Streit, den Sie mal zuhause haben: Da wird's auch ein bisschen hitzig, ein bisschen heftig.»
(Bierhoff im Rückblick auf die vergangenen Tage.)
«Ich glaube ich habe Dir Skatspielen mal irgendwann beigebracht - mit mäßigem Erfolg.»
(Niersbach zu Bierhoff, den er schon lange kenne.)
«Da kommt der Deckel drauf, die Chose ist vorbei.»
«Was sind wir eigentlich - auf Deutsch gesagt - für Hornochsen, dass wir so etwas in der Öffentlichkeit zulassen? Das kann doch gar nicht wahr sein.»
(Niersbach im Rückblick auf den vor allem in den Medien ausgetragenen Streit.)
«Der Erfolg bei der WM - so schwer es sein wird, und so wenig man das garantieren kann - ist nur mit diesem Trainer machbar. (...) Alle anderen, die hier am Tisch sitzen, ob Generalsekretär, Präsident, Teammanager oder wie auch immer, sind irgendwie auswechselbar. Aber die Mannschaft braucht diesen Trainer.»
(Zwanziger über die Rolle von Löw beim Projekt WM 2010.)
«Sie merken, so wie wir uns hier begegnen, dass da kein Tischtuch zerschnitten ist.»
(Zwanziger beim «Harmonie-Gipfel» in Frankfurt.)
«Der Vertrag des Bundestrainers endet am 31. Juli. Bis dahin sind wir wieder zu Hause, mit dem Pokal in der Hand, wie ich meine.»
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09.02.2010
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Oliver Bierhoff (l) und Theo Zwanziger im Gespräch.
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