TSV Neu-Ulm entthront SSG Ulm 99 beim Stadtpokal

Gern hätte die SSG Ulm 99 beim Fußball-Stadtpokal in Wiblingen das Double geschafft. Doch Bezirksliga-Konkurrent TSV Neu-Ulm erwies sich beim Finale um ein Quäntchen effektiver und gewann 2:0 (1:0).

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Zweimal in Folge das Endspiel des Fußball-Turniers um den Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm zu erreichen, ist natürlich eine gute sportliche Leistung und eine feine Sache. Aber ganz zu Ende führen konnte der Vorjahres-Stadtpokal-Gewinner SSG Ulm 99 seine Mission Titelverteidigung dann doch nicht. Ihm im Wege stand im Endspiel Bezirksliga-Konkurrent TSV Neu-Ulm, der den SSG-Traum vom Double mit dem 2:0 (1:0) Sieg zunichte machte. Den Weiß-Blauen indes ist das Kunststück, zweimal in Folge den städtischen Pokal mit nach Hause zu nehmen, in den Jahren 1986 und 1987 gelungen.

Mit dem Endspiel ist eine Fußball-Großveranstaltung auf den gepflegten Spielfeldern des TV Wiblingen zu Ende gegangen, die unter der Rubrik gelungen abzuhaken ist. Der Ausrichter TV Wiblingen hat trotz Unkenrufen im Vorfeld seine Sache gut gemacht. Das weitläufige Sportzentrum in dem Wiblinger Stadtteil war eine ideale Austragungsstätte, die auch die Stadtpokal-Fans nicht verschmähten. Über 3200 Zuschauer sahen in den zwei Wochen die 57 Spiele. Vor allem das Viertelfinale mit den drei Spielentscheidungen per Elfmeter-Schießen, die Halbfinals und das Endspiel zogen die Interessierten an. Kurzum, das Drumherum bei der 46. Auflage dieser Traditions-Veranstaltung hat gepasst.

Stadtpokal-Turnierleiter Franz Häußler, der mit seinem Hang zum Perfektionismus schon mal mit dem einen oder anderen verbal zusammenrauscht, verpasste den Wiblingern mit ihrem Fußball-Boss Markus Rau bei seiner Abschlussrede, in der er von kleinen Anfangsschwierigkeiten des Veranstalters sprach, einen kleinen Seitenhieb. Der geborene Organisator, der bei zeitlichen Verzögerungen wie bei der schweren Verletzung des VfL-Ulm-Spielers Markus Petz immer eine adäquate Lösung parat hat, war im "Großen und Ganzen" mit dem Ausrichter einverstanden.

Einverstanden konnte man auch mit dem allgemeinen fußballerischen Niveau sein, den Schiedsrichtern, die mit einer Roten Karte und dreimal Gelb-Rot auskamen, und mit dem gesamten Ablauf, zu dem auch der Verbandsaufsichts-Mann Uli Koch mit seiner besonnenen Art beitrug.

Bester Stadtpokal-Torschütze war Dominik Trautmann vom SSV 46 II mit sechs Treffern. Im kommenden Jahr trifft sich die Stadtpokal-Gemeinde in Offenhausen.

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