Spatzen überprüfen morgen ihre Form im Derby gegen FV Illertissen
Bayern-Trilogie, zweiter Teil. Am Samstag bestreitet der SSV Ulm 1846 Fußball ein Testspiel gegen den FV Illertissen. Der Tabellenführer der Regionalliga Bayern wird zum echten Prüfstein für die Spatzen.
Autor: GEK/JB |Die Spatzen testen die bayerische Fußball-Regionalliga, Teil zwei. Eine Woche nach dem 3:1 gegen den TSV 1860 München II und eine Woche vor dem Test beim FC Memmingen (2. Februar) erwartet Südwest-Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball zur Halbzeit der "Bayern-Trilogie" morgen, Samstag (14 Uhr) den dortigen Tabellenführer FV Illertissen. Offen ist noch, ob auf dem Kunstrasen oder auf dem Rasenplatz am Halo gespielt wird.
"Wichtig ist, dass wir in der Vorbereitung Spielpraxis bekommen", betont SSV-Trainer Paul Sauter. Der sportliche Ehrgeiz freilich ist angesichts des Derby-Charakters zweifelsohne vorhanden. So will der SSV 46, bei dem Ugur Kiral wegen eines im Training erlittenen Nasenbeinbruchs ausfällt, keine große Experimente wagen und mit der derzeit stärksten Formation beginnen.
Der FV Illertissen hat seinen ersten Probelauf auf dem Kunstrasen in Kempten mit 4:1 gegen Bayernligist TSV Kottern gewonnen. Vitalji Lux, Thorsten Rinke, Marco Hahn und Ardian Morina gewonnen. Die angeschlagenen Michael Passer, Florian Peruzzi, Sebastian Schaller und Eduard Thommy werden auch morgen fehlen. Zudem fehlte bis gestern noch die Spielerlaubnis für die Neuzugänge Andreas Hindelang und Fabian Kling.
Einen Neuzugang hätte auch Sauter gerne. "Ein typischer Strafraumstürmer stünde uns noch gut zu Gesicht." Doch angesichts der finanziellen Situation - im Geschäftsjahr 2011/12 wurde laut Angaben bei der Mitgliederversammlung ein Minus von knapp 49.000 Euro eingefahren - ist dies höchstens realisierbar, wenn der eine oder andere Spieler aus dem gegenwärtigen Kader abgegeben wird.
Zu dem Minus merkt Sauter an, dass der SSV 46 Fußball auch Rücklagen bei der Berufsgenossenschaft und beim Verband habe. Zudem sei in den Zahlen der Transferwert der Spieler nicht enthalten. Mit der Ausgliederung der Lizenzspieler-Abteilung in eine GmbH wollen die Fußballer für Investoren interessanter werden. "Außer einem Basketball-Bundesligisten ist in unserer wirtschaftlich so starken Region durchaus Platz für höherklassigen Fußball", glaubt Sauter.





