SSV Ulm 1846 Fußball: Özkaya wechselt nach Aalen

Die alte Saison ist noch nicht einmal richtig aus den Beinen geschüttelt, da gehts bei den Planspielen für die neue Saison des Fußball-Regionalligisten SSV Ulm 1846 Fußball schon richtig ans Eingemachte.

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Sedar Özkaya (links) ist künftig für Aalen am Ball. Foto: Rudi Apprich

Serdar Özkaya, der mit 30 Toren ebenso Bezirksliga-Schützenkönig wurde wie Mauro Macchia vom FV Senden, spekuliert nicht auf eine Fußball-Zukunft im Regionalliga-Team des SSV Ulm 1846. Der 22-Jährige, der auch Kontakte zum Bayern-Regionalligisten FC Memmingen hatte, wechselt für ein Jahr zur zweiten Mannschaft des VfR Aalen, die in die Verbandsliga aufgestiegen ist. Trainer Stephan Ruthenbeck, der vermutlich zu den Aalener Zweitliga-Profis aufrückt, machte Özkaya Hoffnung, je nach Entwicklung auch eine Chance in der "Ersten" zu bekommen.

Yannick Agro (25), der die Spatzen nach zwei Regionalliga-Spielzeiten verlassen hat, wechselt nicht zurück in die französische Heimat - sondern stattdessen zum FC Wohlen in die Schweiz. Der Klub spielt in der Challenge League, der zweithöchsten Klasse des Landes. Als möglichen neuen Angreifer haben die Spatzen weiterhin den Reutlinger Oberliga-Torjäger Marcel Brandstetter im Auge.

Für die nächste Saison in der Regionalliga-Südwest, die am Wochenende vom 26. bis 28. Juli beginnt, hat der SSV 46 die Preise für die Sitzplätze erhöht (die Stehplatz-Tarife bleiben unverändert). Schatzmeister Georg Unbehaun: "Da wir unsere Preise in der vergangenen Saison unverändert gelassen hatten, kamen wir in unserer finanziellen Lage diesmal an einer Erhöhung nicht vorbei. Dennoch sind wir der Klub mit den fast billigsten Tarifen."

So verweist der stellvertretende Vorsitzende darauf, dass nur Wormatia Worms (227 Euro) die Tribünen-Dauerkarte günstiger anbietet als der SSV 46 (250 Euro). Zum Vergleich führt Unbehaun Mannschaften wie Eintracht Trier (330 Euro), TuS Koblenz (300 Euro) oder SG Sonnenhof Großaspach (280 Euro) an, die deutlich über dem Ulmer Niveau liegen.

Und für genaue Rechner: Der Tribünenplatz für ein Heimspiel im Donaustadion kostet 16 statt bislang 12 Euro - wobei zu berücksichtigen ist, dass der SSV 46 nicht mehr 18, sondern nur noch 17 Heimspiele hat.

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