SSV Ulm 1846 Fußball gewinnt mit 1:0 beim FC Freiburg II

Trotz schwacher zweiten Halbzeit nehmen die Spatzen drei wichtige Punkte mit nach Hause.

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Symbolbild  Foto: 

Zwölfter Anlauf, erster Sieg: Der Alptraum hat für die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 ein Ende. Nach elf vergeblichen Auftritten in Serie durften die Ulmer diesmal im Breisgau jubeln. Beim letzten Gastspiel bei der Nachwuchsmannschaft des Bundesligisten SC Freiburg im September 2013 sprang noch ein 1:1 heraus, diesmal legten die Gäste eine Schippe drauf und die Mannschaft von Trainer Tobias Flitsch siegte im Möslestadion mit 1:0 (1:0). Der erste Auswärtssieg am elften Spieltag wurde durch einen Treffer von Alper Bagceci (12.) besiegelt. Der SSV 46 ist damit seit vier Spielen unbesiegt und kletterte in der Tabelle auf Rang 13 – immerhin der erste Nichtabstiegsplatz. Die Ulmer mussten im Schwarzwald auf Abwehrroutinier Tim Göhlert aus privaten Gründen verzichten. Trainer Flitsch hatte seine Mannschaft drei Tage nach dem Pokalsieg in Neuhausen auf zwei Positionen gegenüber dem 2:0-Heimsieg über Röchling Völklingen verändert. Für Göhlert kehrte David Kammerbauer als Außenverteidiger in die Startelf zurück, dafür rückte Michael Schindele nach innen. Erstmals in dieser Saison in der Anfangsformation stand Alper Bagceci, der den Vorzug vor Luca Graciotti bekam. Und der 33-Jährige setzte sich gleich beeindruckend in Szene. Er erkämpfte sich in der Freiburger Hälfte das Spielgerät, lief noch einige Schritte und vollstreckte dann aus 18 Metern flach ins Eck zum Tor des Tages. Was nach erst zwölf Zeigerumdrehungen natürlich keiner der 350 Zuschauer, darunter auch knapp 50 mitgereiste Spatzenfans, wahrhaben wollte. Mit dem Selbstbewusstsein aus dem ersten Saisonsieg vor einer Woche, starteten die Gäste furios, kauften den Platzherren den Schneid ab und bestimmten klar das Geschehen, was den Freiburger Trainer Christian Preußer zu der Feststellung nötigte: „Die Anfangsphase von Ulm war sehr gut. In den ersten zwanzig Minuten haben wir das Spiel verloren.“ Auch in der Folgezeit kontrollierte der SSV 46 um Kapitän und Abwehrchef Florian Krebs die nun häufiger werdenden Angriffe der Gastgeber souverän. Nur zwei brenzlige Situationen der Freiburger gab es zu überstehen. Einmal nach einem Fehler von Tino Bradara (17.), der anschließende Schuss ging jedoch übers Tor und bei einem Kopfball von Keven Schlotterbeck (45.), der freilich auch das Ziel verfehlte. Torhüter Holger Betz vollbrachte nach der Pause seine größte Tat, als er in der 50. Minute einen Volleyschuss von Luca Torres aus dem Winkel faustete. Die Ulmer hatten es im zweiten Durchgang mit härterer Gegenwehr zu tun. Die Übersicht verloren sie aber nie und ließen auch kaum etwas zu. Hätten allerdings lange vor Schluss die Entscheidung erzwingen können, doch bei einigen gut vorgetragenen Kontern zeigten sie sich zu unentschlossen. So blieb es bis zum Abpfiff spannend und die Ulmer Ersatzbank erwartete stehend den erlösenden Schlusspfiff.

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