Sportwissenschaftler unterstützt Ulmer Regionalliga-Fußballer

Personalentscheidung bei den Regionalliga-Fußballern des SSV Ulm 1846: Sebastian Schulz rückt in den Trainerstab auf.

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Die Saison geht für die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 mit dem Auswärtsspiel beim FC Astoria Walldorf am Samstag (Anpfiff 14 Uhr) zu Ende. Die Weichen für die neue Runde, die bereits am 29. Juli wieder beginnt, werden bei den Spatzen aber schon längst gestellt. Unter Hochdruck wird in der Friedrichsau  an einem Team für die kommende Saison gebastelt. Das beschränkt sich jedoch nicht nur auf den Rasen – mit Abwehrmann David Kammerbauer (SF Siegen) sowie den Stürmern Adrian Morina (VfB Stuttgart) und Steffen Kienle (VfR Aalen) stehen drei von mindestens fünf Neuzugängen fest.

Wer ein guter Fußballer sein will, braucht gute Athletik. Deshalb spielen Athletiktrainer eine immer größere Rolle in Fußballvereinen. So auch beim SSV 46. Die Funktion des Athletiktrainers ist es, individuelle Defizite der Spieler in den Bereichen Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination, Beweglichkeit und Stabilität auszugleichen. Das hat Trainer Baierl erkannt und setzt auf tatkräftige Unterstützung: In der neuen Saison wird Sebastian Schulz im Trainerstab in der Funktion des Rehabilitations- und Athletiktrainers mitwirken. Schulz ist Sportwissenschaftler und Physiotherapeut an der Uni Ulm, Sektion Sport- und Rehabilitationsmedizin, und bringt Erfahrungen vom Zweitligisten 1. FC Heidenheim mit. „Wir haben eine sehr lange und intensive Saison vor uns, in der die körperliche Verfassung unserer Spieler eine entscheidende Rolle spielen wird“, unterstreicht Baierl die Wichtigkeit dieser Position. „Des Weiteren ist es sehr wichtig, zukünftig Spieler nach Ausfallzeiten aufgrund von Verletzungen oder Erkrankungen schneller in den Trainingsbetrieb zurückzuführen“, betont der SSV-Coach und ist froh über die Zusammenarbeit mit Schulz. In der Rückrunde hatten die Ulmer häufig mit Ausfällen Probleme. „Der Ausbau unseres Trainerteams hat für uns daher eine hohe Priorität und lässt für die Zukunft eine noch intensivere Trainingsarbeit zu“, so Baierl.

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