Spatzen bangen um Lovre und Reichert

Im entscheidenden Moment fehlt den jungen Fußballern des SSV Ulm 1846 Konzentration und Cleverness. So wie bei der 1:2-Niederlage in Homburg. Und jetzt sind auch noch zwei Spieler verletzt.

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Nächster Einsatz fraglich: SSV-Spieler Goran Lovre (hier rechts im Spiel gegen die Kickers Offenbach), hat sich bei der Begegnung gegen Homburg verletzt.  Foto: 
Keine Zeit zum Wundenlecken. Bis Dienstag (19 Uhr, Liveticker auf swp.de) müssen die Fußballer des SSV Ulm 1846 die 1:2-Niederlage beim FC Homburg verarbeitet haben. Denn da ist im Donaustadion der SC Freiburg, trotz seiner 0:1-Heimniederlage gegen den SV Waldhof Mannheim immer noch Regionalliga-Spitzenreiter, zu Gast.

Besonders eng wird es für die in Homburg verletzt ausgeschiedenen Goran Lovre und Johannes Reichert. Lovre zog sich bei seinem Treffer zur 1:0-Führung, den er in der zwölften Minute mit einem langen Ausfallschritt erzielte, eine Zerrung im Oberschenkel zu. Verteidiger Reichert erwischte es kurz vor Schluss (82.) an seiner Schwachstelle, den Adduktoren. Bei beiden ist momentan fraglich, ob sie bis Dienstag einsatzfähig sein werden. Dafür dürfte Florian Treske wieder dabei sein. Der Torjäger nutzte seine Zwangspause (Sperre wegen fünfter gelber Karte), um in der letzten Woche etwas kürzer zu treten und seine Patellasehnenreizung auszukurieren.

Viel Aufbauarbeit werden die Trainer Oliver Unsöld und Herbert Zanker bis zum Dienstag leisten müssen. Die Spatzen hatten in Homburg eine engagierte Vorstellung geboten, gingen bis zum Schluss ein hohes Tempo, kämpften mit offenem Visier – und mussten sich nach individuellen Fehlern von Maximilian Gebert (beim 1:1) und Stefan Hess (beim 1:2) doch geschlagen geben. „Es fehlt im entscheidenden Moment die Konzentration, da müssen wir ansetzen“, kommentierte Routinier Lovre das Resultat.

Aber auch an anderen Stellschrauben muss gedreht werden. Fast jeder Pass in die Tiefe auf die beiden schnellen Homburger Außenspieler Carsten Lutz und Claudio Ballanave beschwor Gefahr herauf. Vorne verdiente sich der als einzige Spitze aufgebotene und unermüdlich rackernde Ugur Kiral ein Fleißkärtchen, blieb aber letztlich ohne Effektivität. „Es war als einzige Spitze unheimlich schwer, ich musste viel laufen“, gab Kiral zu. Pascal Sohm, im Vorfeld der Partie als möglicher zweiter Angreifer im Gespräch, blieb bis zur 67. Minute auf der Bank, weil er am Vormittag in Vaihingen noch Prüfungen hatte.
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