Sendener Derby in Runde eins des Fußball-Bezirkspokals

Interessante Begegnungen erbrachte die Auslosung der ersten Runden des Fußball-Bezirkspokals. So kommt es in Senden zum Stadtduell zwischen dem FV und dem TSV.

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Der FV Senden, hier im blauen Trikot beim 2:0 im Finale gegen den FC Silheim, trifft in der ersten Runde des diesjährigen Wettbewerbs auf den Stadtrivalen TSV Senden.  Foto: 

Bezirksliga-Neuling SV Beu­ren hätte sich für seinen Pflichtspielauftakt in der neuen Saison bestimmt eine etwas leichtere Kost gewünscht. Bei der Auslosung der ersten drei Runden um den Fußball-Bezirkspokal in der Junginger Albhalle unter der Leitung des Bezirksführungsduos Manfred Merkle und Günter Stucke sowie Pokalspielleiter Ulrich Koch bekam der Aufsteiger für die erste Runde mit dem Spiel beim Meisterschaftsaspiranten SC Staig einen dicken Brocken vorgesetzt. Es ist das einzige Duell zweier Bezirksligisten in der ersten Pokalrunde, die vom 11. bis 13. August ausgespielt wird.

 Nach einer Schweigeminute für den nach einem Unfall verstorbenen Spieler Ufuk Dogan (Türkspor Neu-Ulm) zogen die beiden 13-jährigen Glücksfeen Malin Glöggler und Marie Baiker brisante Lokalderbys aus der Glaskugel. Die Spielerinnen der D-Juniorinnen des SV Jungingen bescherten ihrem Heimatverein und Bezirksligisten ein Nachbar-­Duell beim B/Donau-Klub SV Mähringen.

Zimmermann in Wullenstetten

Wenig schenken werden sich im Stadtderby der personell stark  aufgerüstete TSV Senden (B/Iller) und der Bezirksligaabsteiger FV Senden, zumal der einstige Top-Torjäger des FVS, Turgut Karadeniz, gerade zum TSV zurückgewechselt ist. Zudem haben die Klubverantwortlichen des Türkischen Sport-Vereins Anstrengungen unternommen, für die Saison 2018/2019 eine eigene A- oder B-Juniorenmannschaft auf die Beine zu stellen. Dazu wurden bereits Gespräche mit Eltern von Kindern geführt, die derzeit noch bei anderen Vereinen im Stadtgebiet kicken.

 Der RSV Wullenstetten (B/Iller), bei dem der ehemalige Profi Ralf Zimmermann (SSV Ulm 1846, Stuttgarter Kickers, SC Pfullendorf) als Spielertrainer eingestiegen ist, fordert zum Pokalstart den A/Iller-Aufsteiger SGM Dietenheim/Regglisweiler heraus. Dort ist inzwischen Zimmermanns Vorgänger beim RSV, Roland Grotenklas, der sportliche Kommandogeber. Zudem trifft Spieler Artur König, der vom RSV zur SGM gewechselt ist, auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden.

 Der unterlegene Pokalfinalist der Vorsaison, SSV Ulm 1846 Fußball II, muss seinen ersten Pokalauftritt ausgerechnet an der Stätte der 1:3-Endspielniederlage gegen den TSV Langenau absolvieren. Die Hürde beim FC Burlafingen II (B/IV) dürfte aber zu meistern sein. Wegen des Abbrennens von pyrotechnischen Gegenständen beim Finale durch sogenannte Ulmer Fans wurde der Verein vom Verband zu einer Geldstrafe von 350 Euro verdonnert.

 Titelverteidiger TSV Langenau empfängt zunächst A/Donau-Aufsteiger ESC Ulm. Das Heimrecht wurde getauscht, da der Platz der Eisenbahner in Ulm derzeit saniert wird. Die Langenauer  (zum Zeitpunkt des Endspiels noch A/Alb) erhielten ebenso wie die zweite Spatzen-Garnitur (Bezirksliga) und der SV Pfaffenhofen (B/Iller) als jeweils bester Vertreter seiner Spielklasse einen kleinen Geldpreis und Spielbälle zur Belohnung.

 Auf eine Pokalteilnahme verzichtet haben von den 121 möglichen Mannschaften der SV Asselfingen II, FC Blaubeuren II, TSV Erbach II SV Tiefenbach II (alle B/IV), KKS Croatia Ulm, Leoes de Ulm und der SV Lijljan Ulm (alle B/Donau). Die zweite Runde, in der bei einem jeweiligen Erfolgsfall zum Auftakt die beiden Bezirksligisten SV Asselfingen und SV Jungingen aufeinandertreffen können, findet am 23. August (18.15 Uhr) statt.

Am 10. und 11. September wird in der Ratiopharm-Arena ein Vier-Nationen-Turnier im Futsal stattfinden.  Benjamin Sahel, Teammanager der Futsal-Nationalmannschaft, und Nationalspieler Timo di Giorgio (Karlsruhe), der auf dem Feld für den badischen Verbandsligisen FC Germania Friedrichstal spielt, machten die Klubvertreter bei der Auslosung der ersten drei Runden um den Fußball-Bezirkspokal auf die Futsal-Großveranstaltung aufmerksam. In der Neu-Ulmer Arena treten die Nationalmannschaften aus Deutschland, Belgien, Schweiz und der Türkei an. „Es passen 4500 Zuschauer in die Halle. Die Arena müssen wir erst einmal voll kriegen“, sagte Sahel. dg

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