Regionalliga: Ulmer Mangel an Konstanz

Sorglosigkeit im Abwehrverbund bescherten den Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 in Homburg die dritte Pleite in Folge.

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Als die Freudengesänge der einheimischen Fans nach dem ersten Saisonheimsieg schon in vollem Gange waren, rätselten die Verantwortlichen des SSV Ulm 1846 Fußball noch immer über einen völlig verkorksten Sonntagnachmittag. Während Trainer Stephan Baierl die fehlende geistige und körperliche Frische zum Abschluss der englischen Woche monierte und auf den frühen Rückstand verwies, der alles über den Haufen geworfen habe, machte der sichtlich mürrische sportliche Leiter Lutz Siebrecht „einfach ein ganz schlechtes Spiel von uns“, für die 0:2 (0:2)-Niederlage beim FC Homburg verantwortlich. Dabei lag der Grund für die dritte Pleite in Folge auf der Hand: Die Saarländer hatten den Gästen einfach gezeigt, was man mit leidenschaftlichem Kampf im Fußball erreichen kann.

Das Spiel hätte gar nicht schlechter beginnen können. Schon nach zwei Minuten, so schnell wie noch nie in dieser Regionalligasaison, lag die Mannschaft von Trainer Stephan Baierl hinten. Ein Horror-Start, dem nach einer halben Stunde das zweite Gegentor folgte.

Viel zu gemächlich ließen es die Gäste angehen – und den Gegner gewähren. Sorglosigkeit in der Abwehr, Fehler im Spielaufbau, zu zaghafte Offensivbemühungen – die Spatzen zeigten sich von hinten bis vorne überfordert. Die wenigen guten Torgelegenheiten, darunter ein Strafstoß den David Braig verschoss, vermochte die Elf nicht zu nutzen. Das Bemühen, die fünfte Saisonniederlage abzuwenden wirkte nicht zwingend. Rückstände aufzuholen gehört in dieser Saison zu den Herausforderungen – zuletzt ist das beim SSV 46 freilich dreimal schief gegangen.

Hat die  Mannschaft den Hype nach der tollen Erfolgsserie mit vier Siegen in fünf Spielen nicht verkraftet? Innerhalb von nur einer Woche hat die Saison der Spatzen eine 180-Grad-Wende genommen. Da gibt es kaum Lichtblicke im Vorfeld des kommenden Heimspiels am Freitag (19 Uhr) gegen den TSV Steinbach, in dessen Kader mit Daniel Reith und Nikola Trkulja zwei ehemalige Spatzen stehen.

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