Landesliga: Mit Willenskraft zum ersten Sieg

Die rote Laterne will Fußball-Landesligist TSV Neu-Ulm morgen gegen Ebersbach abgeben. Der TSV Blaustein tritt beim TV Echterdingen an.

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Dem ersten Saisonerfolg beim TSGV Waldstetten will Landesliga-Schlusslicht TSV Neu-Ulm morgen (15 Uhr) im Stadion am Muthenhölzle gegen den SV Ebersbach die Heimsiegpremiere folgen lassen. „Mit einem Dreier wären wir wieder im Soll“, meint TSV-Trainer Ünal Demirkiran, der auf Ilker Karkiner (Leistenprobleme) und Ramosh Dashi (Knieschmerzen) verzichten muss. „Wir wollen der Musik nicht hinterherspringen.“ Bei den Trainingseinheiten in dieser Woche machte sich der Sieg in Waldstetten positiv bemerkbar. „Das hat dem Selbstvertrauen gut getan. Die Spieler sind gleich etwas freier im Kopf. Wir dürfen das nun aber nicht überbewerten. Wenn wir nicht wieder 100 Prozent Leistung bringen, wird es nicht reichen“, ergänzt er. Das anfängliche Fitness-Defizit einiger Spieler ist inzwischen so gut wie aufgearbeitet. 90 Minuten Vollgas scheinen nun kein Problem mehr zu sein. „Jetzt geht es eher um die Einstellung und den Willen der Akteure“, sagt Demirkiran.

 Im Kader von Ebersbach steht mit Jannik Froschauer übrigens ein Spieler, der beinahe vor der Saison auch in Neu-Ulm gelandet wäre. Der offensive Mittelfeldakteur und frühere Ulmer Spatz hatte im Vorfeld der Saison ein Mal beim TSV mittrainiert. Aus finanziellen Gründen hat sich aber der Wechsel vom Verbandsligisten TSV Essingen nach Neu-Ulm zerschlagen. In Ebersbach zählt er mit zwei Treffern zu den drei Top-Torschützen des Klubs in dieser Runde.

 Der TSV Blaustein ist zur gleichen Zeit beim TV Echterdingen, der mit dem 1:0 bei den SF Dorfmerkingen dem Titelfavoriten die erste Niederlage beigebracht hat, gefordert. „Echterdingen kommt über den Kampf und agiert recht defensiv“, betont Blausteins Trainer Oliver Seitz. „Wir haben jetzt drei richtungsweisende Spiele. Dann wissen wir wo wir stehen.“ Nach Echterdingen (4. Platz) kommen die Partien gegen den TSV Weilheim (5.) und beim 1. FC Heiningen (3.). „Wir müssen mehr Konstanz reinbringen“, verkündet Seitz. Zudem nimmt er nun vor allem was das Stemmen gegen eine drohende Niederlage betrifft verstärkt seine Führungsspieler wie Jannik Otto, Sascha Endres, Sebastian Hinkl, Sebastian Fischer und Dominik Trautmann in die Pflicht. Seitz: „Da muss mehr kommen. Der Wille ist niemandem abzusprechen. Das 100-prozentige Aufbäumen fehlt aber.“ Trautmann (Urlaub) selbst steht in den kommenden beiden Partien nicht zur Verfügung. Fischer hat nach seiner auskurierten Oberschenkelzerrung wieder das Mannschaftstraining ohne Beschwerden absolvieren können, wird aber zunächst einmal Spielpraxis in der zweiten Garnitur sammeln.

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