Kein Vertrag mehr in Illertissen für Demirkiran

Mit dem 0:0 in Bamberg blieb der FV Illertissen bereits im dritten Spiel sieglos: Heute soll zuhause gegen Würzburg endlich wieder ein Dreier her.

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"Natürlich hätten wir gern bei Eintracht Bamberg gewonnen. Mit dem 0:0 haben wir allenfalls unser Minimalziel erreicht", gibt Illertissens Trainer Holger Bachthaler unumwunden zu. Der sonst so torhungrige Tabellenzweite der bayerischen Fußball-Regionalliga blieb dabei zum zweiten Mal in Folge ohne Treffer.

Das soll sich heute ab 18 Uhr im Vöhlinstadion beim Nachholspiel gegen Kickers Würzburg ändern. Da ist ein Dreier Pflicht nach drei erfolglosen Spielen.

Beim Abstiegskandidaten aus Oberfranken, der Trainer Petr Skarabela gegen Dieter Kurth ausgetauscht hat, traten ähnliche Illertisser Mängel zutage, die schon beim 0:1-Reinfall gegen die SpVgg Bayern Hof zu beobachten waren. Es fehlt vorne an Durchschlagskraft und am Torerfolg zum richtigen Zeitpunkt. Letzteren hatten die Illertisser im alten Jahr mit bemerkenswerter Sicherheit geschafft, dann auch noch beim ersten Auftritt nach der Winterpause gegen den FC Augsburg II (3:0). "Wir müssen auch bei den derzeitigen Platzverhältnissen versuchen, einfacheren Fußball zu spielen", sucht Bachthaler nach Erklärungen für die Torflaute.

Gegen die Würzburger, die in der Vorrunde mit 3:1 besiegt worden waren, sollen die alten Tugenden wie sichere Deckungsarbeit, schnelles Umschalten mit präzisem Spiel nach vorne und gelungenen Abschlüssen wieder aufleben. Der Coach sieht die Mainfranken als kompakten Gegner an, der seinem Team alles abverlangen dürfte. Lukas Kling, zuletzt in der Mittelfeldreihe mit effektivem Spiel arg vermisst, hat seine Rotsperre abgebrummt. Neben ihm wird sein Bruder Fabian auftauchen, dessen Debüt in Bamberg zufriedenstellend verlaufen ist.

Dafür fehlt Marco Hahn nach seiner fünften Gelben Karte, der in Bamberg ein Aktivposten war. Keine guten Karten mehr hat offenbar Ünal Demirkiran, der zuletzt nicht im Kader stand und der für die kommende Spielrunde keinen neuen Vertrag bekommt. Einen solchen hat jetzt Innenverteidiger Michael Passer unterschrieben.

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