Kassieren als Abenteuer

Geld einzusammeln, das ist nicht immer einfach. Auch nicht bei einem Amateurspiel. Hermann Hummel macht das seit vier Jahren beim SV Hörvelsingen.

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Hermann Hummel kassiert schon seit vier Jahren den Eintritt für den Verein  Foto: 

In der Halbzeitpause bereitet er sich vor. Wenn dann alle Zuschauer wieder am Spielrand stehen, geht es los. Am vergangenen Sonntag hatte Hermann Hummel einen neuen Partner. Im Regelfall ist Mark Bosch der Begleiter. Der  jedoch wurde von Trainer Muharemovic angefordert, weil wegen vieler Verletzungen die Ersatzbank zu dünn besetzt gewesen wäre. Also: Bosch auf die Bank, dafür trägt Niklas Buck die kleine, braune Tasche, in der Wechselgeld steckt.

Im Regelfall, sagt Hummel, gibt es keine großen Diskussionn beim Abkassieren. 2 Euro 50 kostet die normale Eintrittskarte, 2 Euro die ermäßigte. Gegen Asch-Sonderbuch ging es nicht ganz ohne kurze Streitgespräche ab. Der Tross der Gäste in der Nähe der Trainerbank, als Betreuerteam definiert, hatte eine ganz erstaunliche personelle Stärke. Grundsätzliche müssen die natürlich nichts bezahlen. Aber so viele?, fragte sich Hummel. Von Maßnahmen ob der Verweigerung sieht er ab. „Bringt doch nichts, hier rumzustreiten“, sagt Hummel und lässt die „Sportsfreunde“ im Regen stehen. Von 100 Zuschauern sammeln die beiden Kassierer das Geld ein. Das dauert nicht lange. Wenn sie fertig sind, wird das Geld abgeliefert, dann geht es wieder zum Platz – zum Anfeuern.

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