Junginger Fußballerinnen steigen in die Oberliga auf

Mit einem 6:0-Sieg gegen Rommelshausen wurden die Fußball-Frauen des SV Jungingen Verbandsliga-Meister und steigen in die Oberliga auf.

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Neun Spiele in Folge hatten zuletzt die Verbandsliga-Fußballerinnen des SV Jungingen siegreich gestaltet. Es bestand also wenig Sorge, dass der Spitzenreiter, dem die Konkurrenten SV Böblingen und TSV Tettnang dicht im Nacken saßen, in der entscheidenden Abschlusspartie gegen die SpVgg Rommelshausen patzen könnten.

Vor 200 Zuschauern sorgten die Gastgeberinnen denn auch beim 6:0 (3:0) rasch für klare Verhältnisse. Nach 25 Minuten stand es durch Tore von Jeniffer Häberli (2.), Jana Schiele (11.) und Nadine Pflug 3:0, und die kleine Abordnung aus Böblingen gab jede Hoffnung auf, dass der Favorit noch straucheln könnte. Im zweiten Abschnitt setzte der SV Jungingen seinen Torreigen durch Nadine Pflug (57.), Kim Haciok (64.) und Conny Mauer (81.) fort. Da spielte es keine Rolle, dass Kim Haciok einen Handelfmeter (85.) über den Kasten setzte.

Es folgte nach dem Abpfiff neben den unumgänglichen Sekt- und Bierduschen die Wimpelübergabe von Dieter Mäußnest, dem Spielausschuss-Vorsitzenden des Württembergischen Fußball-Verbands. Die Spielerinnen hatten sich längst T-Shirts mit der Aufschrift "Meister der Verbandsliga - Oberliga wir kommen". übergestreift. Dazu wurde mit Tine Henne eine wichtige Spielerin in den fußballerischen Ruhestand verabschiedet.

Der SV Jungingen hat sich den Titel fraglos verdient. Die Mannschaft von Trainer Karl-Heinz Haciok besiegte Böblingen und Tettnang gleich jeweils zweimal, konnte sich so ihre hartnäckigen Konkurrenten vom Hals halten. "Die je sechs Punkte gegen diese Gegner waren der Schlüssel zu unserer unverhofften Meisterschaft. Mit diesen wichtigen Siegen konnten wir die Niederlagen gegen den SV Granheim und die SpVgg Stuttgart-Ost kompensieren", erklärt Haciok, der die Jungingerinnen auch in der kommenden Saison coachen wird.

Der neue Titelträger trainiert bis zum 22. Juni weiter. Da steht der Erdinger Meister-Cup in Ay an, bei dem der Neu-Oberligist eine gute Figur machen will. Bis auf Tine Henne stehen die Meisterspielerinnen auch künftig auf dem Feld. Conny Maurer will sich wieder intensiver einbringen, und Lena Schneider wird nach einem Kreuzbandriss wieder das Training aufnehmen. Dazu sollen auch noch verheißungsvolle Neuzugänge verpflichtet werden.

In der Landesliga verabschiedete sich der FV Bellenberg mit einem 7:1 (3:1) gegen Oberndorf als Abschluss-Dritter. Sophie Hansen, die schon in Wittershausen sieben Mal getroffen hatte, erzielte sechs Tore. Den Rest besorgte Christina Dürr. Elisabeth Sedelmeier und Katharina Richter kehren nach Ludwigsfeld zurück. Der TSV Albeck (1:1 in Geislingen), wurde Vierter. "Das war eine durchwachsene Saison", so Coach Enrico Eisenreich.

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