Illertissen am Ende nur noch zu neunt – und doch Sieger

Es geht bergauf für den FV Illertissen. In der bayerischen Regionalliga hat er ein 1:0 gegen den FC Wacker Burghausen hingelegt.

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Endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis für die Fußballer des FV Illertissen in der bayerischen Regionalliga: 1:0 (0:0) bezwangen die Hausherren den bisherigen Tabellenzweiten FC Wacker Burghausen. Die Partie mit Chancen hüben wie drüben wurde letztendlich durch eine Standardsituation entschieden: Eine Ecke von Sebastian Schaller auf den kurzen Pfosten wurde per Kopf verlängert, und Andreas Hindelang schob das Leder auf der Torlinie stehend ein (54. Minute). Die Gäste reklamierten abseits, mussten sich aber den Treffer selbst zuschreiben, weil sie miserabel verteidigt hatten. Die Führung der Hausherren, die den ersten Abschnitt überwiegend beherrscht hatten, aber bei einigen Abschlüssen scheiterten, war gerecht. „Meine Mannschaft schien in der ersten Halbzeit noch im Bus zu sitzen, so handlungsunschlüssig sind wir aufgetreten“, bemerkte Gäste-Trainer Uwe Wolf reichlich süffisant. Jedenfalls hatte in Hälfte eins sein ungenau spielendes Team die Illertisser Abwehr nicht über Gebühr beschäftigt.

Ums Haar hätte der verbesserte Hindelang die Führung drei Minuten später ausgebaut, aber er scheiterte aus kurzer Distanz an Burghausens Torwart Alexander Eiben. Zunächst reagierten die Burghausen auf den Rückstand kaum. „Wir hätten nachlegen können, um die Partie vollends zu entscheiden“, meinte Illertissens Coach Holger Bachthaler.

In der 72. Minute setzte FVI-Innenverteidiger Fabian Rupp die Rote Welle bei den Illertalern fort: Er hielt als letzter Mann einen Gegenspieler fest, und der immer unsicherer werdende Schiedsrichter Roman Potemkin (Friesen) komplimentierte ihn vom Feld. Nun legten die Gäste ihre pomadige Spielweise ab. Ein Kopfball von Marius Duhnke (80.) aus kurzer Entfernung hätte eigentlich der Ausgleich sein müssen. Doch FVI-Schlussmann Rösch reagierte glänzend. Nachdem Andreas Frick (90.) Gelb-Rot gesehen hatte, betrug die numerische Überlegenheit von Burghausen gleich zwei Spieler. Mit einigem Glück – Marcel Moschs Kopfball (90. + 2) landete am Pfosten – brachten die Illertisser den Vorsprung über die Zeit. Zwar mit Dusel, aber wegen der besseren Spielweise über 70 Minuten nicht unverdient.

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