Fußball-Landesliga: Heiße Abstiegsduelle für Neu-Ulm und Blaustein

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Hier kämpfen Blaustein und Neu-Ulm gegeneinander. Morgen geht es für beide gemeinsam gegen den Abstieg.   Foto: 

Die Fußball-Landesliga geht in ihre entscheidende Saisonphase. Der TSV Blaustein, der beim SC Geislingen antreten muss, und der TSV Neu-Ulm, der ohne den wegen einer Ampelkarte gesperrten Burak Tastan den FV Nürtingen erwartet, wollen in ihrem jeweilige Kellerduell ein Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg setzen. Beide Spiele werden am Samstag um 15.30 Uhr angepfiffen. 

Mehr unter Zugzwang ist der TSV Neu-Ulm (Platz 15/22 Punkte). Der Gegner Nürtingen (13./25) belegt den derzeitigen Relegationsplatz. „Wenn wir gewinnen, ist alles wieder offen. Es hat ja schon eine Zeit gegeben, wo uns jeder abgeschrieben hat“, brennt Neu-Ulms Spielertrainer Ünal Demirkiran auf diese Begegnung.

 Abteilungsleiter Gerhard Noller misst den kommenden drei Partien gegen Nürtingen, bei Schlusslicht FC Eislingen und gegen den Tabellenzehnten TSV Weilimdorf richtungsweisenden Charakter bei. „Realistisch gesehen muss unser Ziel die Relegation sein. Wenn es mehr wird, umso besser“, betont er.

Ligaunabhängig werden Demirkiran und sein Assistent Bora Meydanci auch in der kommenden Saison das Trainergespann bilden. „Wir sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden“, sagt Noller, der auch mit dem Großteil des Spielerkaders eine Einigung für die neue Spielzeit erzielt hat. Es geht bislang nur Michael Passer als Spielertrainer zum TSV Blaustein (wir berichteten). Von den eigenen A-Junioren rücken sieben Talente auf.

  Beim TSV Blaustein (Platz 12/27 Punkte) laufen die Personalplanungen auf Hochtouren. „Momentan hat noch kein Spieler gesagt, dass er geht“, betont  Jürgen Schneider, einer der beiden TSV-Abteilungsleiter. „Es wird keinen großen Umbruch geben“, ergänzt Noch-Trainer Peter Passer. Beim SC Geislingen (14/22) soll ein Meilenstein in Richtung Klassenerhalt gesetzt werden. „Das ist ein Schlüsselspiel. Bei einem Sieg haben wir Luft nach unten“, weiß Passer. „Wir müssen auch einmal gegen Klubs die hinter uns stehen, punkten.“ Die Wunden durch die Pleiten in Weilimdorf und gegen Neu-Ulm zu Beginn dieses Fußballjahres sind noch nicht ausgeheilt.

 Zur Linderung der alten Schmerzen soll Tobias Wallisch beitragen. Er sorgte mit drei Treffern am Ostersamstag fast im Alleingang für den 3:2-Sieg der zweiten Garnitur (Kreisliga A/Donau) beim FC Srbija Ulm. „Er hat sich aufgedrängt. Das war ein Bewerbungsschreiben“, kommentiert Passer. Zumal es nun auch definitiv ist, dass ein Studienplatztausch von Stürmer Dominik Trautmann (studiert in Lübeck, will in die Region zurück) in diesem Semester nicht mehr erfolgen kann. Bis Saisonende bleibt der 24-Jährige in der Hansestadt und steht nur noch ganz selten zur Verfügung.

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