Grimmelfingen im Glück

Die Halbfinals beim Fußball-Stadtpokal waren knappe  Angelegenheiten: SSG Ulm 99 und der SV Grimmelfingen stehen sich in Finale gegenüber.

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Auf geht’s ins Finale: Der SV Grimmelfingen, hier noch in der Vorrunde gegen Ljiljan Ulm, darf gegen die SSG Ulm 99 um den Pokalsieg kämpfen.   Foto: 

SSG Ulm  99 gegen SV Grimmelfingen, so lautet das Finale bei der 47. Auflage des Fußball-Turniers um den Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm auf der Sportanlage des SV Offenhausen. Im ersten Halbfinale schlug die Mannschaft aus dem Donautal die Regionalliga-Reserve des SSV Ulm 1846  nach einem 0:1-Halbzeitrückstand verdient mit 2:1. Der SV Grimmelfingen brauchte sie Zusatzschicht eines Elfmeterschießens, um die A-Junioren des TSV Neu-Ulm mit 5:4  zu besiegen. Nach regulärer Spielzeit von 60 Minuten war es 1:1 gestanden.

Im Bezirksliga-Duell erwies sich die SSG Ulm 99 über die gesamte Dauer als die spielstärkere Mannschaft, die auch bei den Torchancen ein Plus hatte. Ehe die kleinen Spatzen nach nur fünf Minuten  durch Johannes Bußhardt (sechstes Turniertor) in Führung gehen konnten, hätte die SSG  nach  zwei guten Möglichkeiten schon  vorne liegen können. Die rechte Ulmer Abwehrseite war bis zum  Pausenpfiff die Achillesferse. Der schnelle  Simon Müller  enteilte SSV-Defensive mehrmals. Vor der Pause schaffte die SSG 99 den Ausgleich nicht, weil sie nach einigen Standards bei Kopfbällen Pech hatten. Durch einen Kopfball glich  Julian Deibler (48.) endlich aus. Einen herrlichen Spielzug, bei dem die SSV-Abwehr viel zu passiv agierte, schloss Christian Deibler (54.).  aus kurzer Distanz zum Siegestor ab.  Das Team von der Friedrichsau, mit dem Ex-Profi Andreas Spann nach der Pause,  tat insgesamt zu wenig und wirkte auch über weite Strecken etwas seelenlos.

Hut ab vor den Bezirksstaffel-Junioren des TSV Neu-Ulm:  Durch einen Treffer von Baran Eraslan  (5.) führten die jungen Weiß-Blauen bis zur 64. (!) Minute 1:0, ehe dem SV Grimmelfingen durch einen Treffer von Daniel Fritzler doch noch der Ausgleich gelang.  Das 1:1 ging nach den Spielanteilen und Chancen schon in Ordnung:  Aber nicht jeder Schiedsrichter lässt bei einem Turnier so lange nachspielen. Doch  insgesamt hatte der Unparteiische Nihat Varlioglu (Beimerstetten) die Partie gut geleitet. Beim Elfmeterschießen wehrte Grimmelfingens Torwart Patrick Leyendecker zwei Elfer ab und so kam sein Team doch noch  ins Finale am Samstag (17 Uhr).

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