Gold Ochsen-Cup: SV Grimmelfingen setzte sich beim Hallenfußballturnier durch

Titelverteidiger SV Grimmelfingen setzte sich beim Hallenfußballturnier des FV Senden um den Gold Ochsen-Cup durch. Kritik setzte es für die Schiedsrichter auch beim Maschinenbau König-Cup in Blaubeuren.

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Die Emotionen kochten beim Hallenfußballturnier des FV Senden beim Bezirksliga-Zwischenrundenspiel zwischen dem Gastgeber und dem SV Grimmelfingen (2:2) hoch. Nach strittigen Entscheidungen mit Zeitstrafen für beide Seiten hagelte es auch Kritik von beim Spiel nicht beteiligten Personen.

Und auch die einzige Rote Karte für Halit Baykara beim 3:5 von Bezirksligist Olympia Laupheim II im Spiel um Platz drei gegen den Landesligisten SSV Ulm 1846 II, bei dem sich der Spieler Adrian Postolica mit unbekanntem Ziel abgemeldet hat, sorgte für Unverständnis auf der Tribüne. Mehrfach wurde das fehlende Fingerspitzengefühl der Unparteiischen vor insgesamt 700 Zuschauern an den beiden Tagen angekreidet. Baykara wurde wegen Handspiels vom Platz gestellt als er den Ball im eigenen Strafraum an den angelegten Arm geschossen bekam. "Wenn auf Neunmeter entschieden wird, ist das zwingend Rot. Da gibt es keinen Handlungsspielraum", sagte Schiedsrichter Wolfgang Wörz (FV Asch-Sonderbuch) und nahm seinen Kollegen in Schutz. Am Vortag hatte aber ein Unparteiischer bei einer Verhinderung eines Tores durch einen Feldspieler per Hand auf den Neunmeterpunkt gezeigt und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen den Akteur verhängt.

Das Finale ging beim 1:0-Erfolg von Grimmelfingen gegen den Bezirksligaspitzenreiter TSV Buch, Turniersieger 2011, durch einen Treffer von Alkan Onur reibungslos über die Bühne. Er hatte schon den 2:1-Halbfinalsieg gegen Laupheim II mit zwei Toren herausgeschossen. Grimmelfingen erhielt für den Triumph 700 Euro. Platz fünf ging in der Dreifachsporthalle an der Langen Straße an den Veranstalter durch ein 4:0 gegen die eigene "Zweite" (Kreisliga A/Iller).

Für den Bezirksligisten TSV Blaustein war in Senden in der Zwischenrunde Endstation. Beim Turnier um den Maschinenbau König-Cup des TSV Blaubeuren belegten die Blausteiner nach dem 3:0 gegen den Bezirksligisten FC Schmiechtal Platz fünf, konnten aber mit Stürmer Fatih Kilic (bisher Spielertrainer TSV Laichingen) und Rückkehrer Adrian Zeqiri (Esperia Italia Neu-Ulm, B/Iller) zwei Neuzugänge vermelden.

Rang drei holte sich in einem Kreisliga-A-Duell die SGM Machtolsheim/Merklingen durch ein 1:0 gegen den FV Schelklingen-Hausen und nicht wie im Spielplan des Veranstalters angegebenen FC Schelklingen/Alb. Beim FVS-Spiel gegen den TSV Seißen (A/Alb) sorgte ein Schiedsrichter für ein Ärgernis. TSV-Spieler Ömer Koc hatte in einem Gerangel mit Schelklingens Marko Maier mit einem Schlag mit dem Arm gegen Maiers Brust versucht, sich Vorteile zu verschaffen. Maier blieb stehen und erhielt für alle überraschend die Rote Karte wegen der angeblichen Tätlichkeit. Koc bestätigte dem Schiedsrichter, dass es sich um einen normalen Zweikampf gehandelt hatte. Auch Steffen Wallisch, Abteilungsleiter des TSV Blaubeuren, im Finale mit 1:3 (1:1) nach Verlängerung dem SV Weidenstetten (B/Alb) unterlegen, entlastet Maier: "Wir geben eine entsprechende Stellungnahme wegen des Platzverweises ab."

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