FV Illertissen: Per Facebook zum Hochsicherheitsspiel gegen Fürth

Mit dem 0:0 gegen Nürnberg II sind die Fußballer des FV Illertissen seit 17 Spielen unbesiegt. Die Donnerstagspartie in Fürth gilt als Hochsicherheitsspiel.

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Mit der fränkischen Konkurrenz haben die erfolgsverwöhnten Fußballer des FV Illertissen in der bayerischen Regionalliga so ihre Nöte: Gegen die Bundesliga-Reserve des 1. FC Nürnberg kamen die Illertisser nach dem 1:1-Vorrundenergebnis auch diesmal mit der Nullnummer im Vöhlinstadion nicht über eine Punkteteilung hinaus. Da auch Bayern München II gegen den TSV Buchbach 0:0 spielte, bleiben die Illertisser mit nur einem Punkt Rückstand am Spitzenreiter dran.

Am Donnerstag (19 Uhr), wenn der Tabellenzweite bei der SpVgg Greuther Fürth II antritt, trifft er auf einen Gegner, der ihm in der Vorrunde mit dem 4:1-Erfolg in Illertissen die bislang letzte Niederlage in dieser Spielzeit eingebrockt hat. Eine solche hätte den Illertissern, zu denen in der kommenden Saison Stürmer Furkan Akaydin aus der zweiten Mannschaft stößt, auch gegen die jungen Nürnberger blühen können.

So sah es auch FVI-Trainer Holger Bachthaler: "Wir konnten uns bei Torwart Patrick Rösch bedanken, dass wir ohne Gegentor in die Halbzeitpause gehen konnten. Wir hatten schon einige kritische Situationen zu überstehen" befand der Coach, dessen Mannschaft aber dann nach Seitenwechsel einen gleichwertigen Gegner abgab.

Das hatte auch mit einem taktischen Umdenken des FVI-Trainergespanns zu tun. Denn nach gut einer Stunde agierten die Hausherren nur noch mit einer Spitze. "So etwas haben wir im eigenen Stadion noch nie gemacht. Aber es hat sich herausgestellt, dass diese taktische Maßnahme richtig war", sah sich Bachthaler bestätigt.

Wie gut die Nürnberger in Illertissen in Schuss waren, belegt die Tatsache, dass ihr Trainer Roger Prinzen von der besten Leistung seiner Mannschaft seit eineinhalb Jahren sprach. "Unter diesem Umständen können wir dann auch mit einem 0:0 gut leben", schloss der FVI-Trainer das Kapitel Nürnberg II ab.

Das kommende Kräftemessen mit Fürth wurde vom Bayerischen Fußball-Verband als Hochsicherheitsspiel eingestuft und deshalb von Freitag auf Donnerstag verlegt. Zu dieser Partie haben sich nämlich Gesinnungsgenossen des Illertisser Edelfans Stefan Dömsödi angesagt, der über ein Youtube-Video als einsamer Trommler inzwischen einen Kultstatus erreicht hat.

So wurde auf Facebook ein Aufruf zum Besuch dieses Spiels in Fürth gestartet, um Dömsödi unterstützen zu können. Rund 2000 Fans aus Deutschland, Belgien und der Schweiz haben sich angemeldet.
 

 

 

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Kommentare

17.03.2014 19:44 Uhr

Hochsicherheitsspiel?

Man kann sich nur noch an den Kopf fassen! Plötzlich ist jedes Spiel, bei dem ein paar Fans mehr als üblich auftauchen ein " Hochsicherheitsspiel".
Erst die Farce am Freitag beim SSV - Heimspiel gegen Offenbach ( wohlgemerkt vor ca. 1.100 Zuschauern) , nun ein Auswärtsspiel von Illertissen in Fürth.
Bei soviel geballtem Unsinn fragen sich alle Zuschauer und Fans nur noch: Wer stoppt Verband und Polizei ???

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