Ein Vesper soll Appetit machen auf Essingen

Für den Fußball-Landesligisten Türkgücü Ulm geht es morgen fast schon um die letzte Chance im Abstiegskampf. Regglisweiler schöpft neuen Mut.

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Die Woche der Wahrheit steht nun für den SC Türkgücü Ulm in der Landesliga an. Die kommenden beiden Partien - morgen um 15.30 Uhr gegen den SV Ebersbach und am Mittwoch um 18 Uhr im Derby gegen Regglisweiler - haben Signalwirkung für die weitere Zukunft des Klubs in der Landesliga.

Wobei Salih Altintas, neben Nedim Dastan zweiter Teil des Trainergespanns, schon das Spiel gegen Ebersbach als existenziell einstuft. "Wenn wir dort schon nicht punkten, macht ein Sieg gegen Regglisweiler auch keinen Sinn. Wir hoffen einfach, dass es besser wird", sagt Altintas.

Ihm liegt auch die Situation beim Klub über diese Spielzeit hinaus am Herzen. Die nächsten Resultate stehen eigentlich gar nicht mehr im Vordergrund. "Die Stimmung wird von Woche zu Woche besser. Wir müssen dafür sorgen, dass die Spieler wieder Spaß am Fußball haben. Wenn wir das hinbekommen, hat der Klub gute Chancen, in der Landesliga zu bleiben oder aber dann vorne in der Bezirksliga mitzuspielen", glaubt er.

Gegen Ebersbach, mit 27 Punkten auch noch nicht aus der Gefahrenzone heraus, steht mit Linus Pohlandt (Rotsperre abgelaufen) wieder eine Option mehr für die Defensive zur Verfügung. Der Einsatz von Ali Kanik (Grippe) ist fraglich.

Der TSV Regglisweiler hat nach dem 2:1-Sieg gegen den TSV Deizisau Lunte im Kampf um den Klassenerhalt gerochen. "Mit dem Erfolg ist uns eine Zentnerlast von den Schultern gefallen", sagt Regglisweilers Trainer Manfred Nerbas vor dem Duell morgen um 15 Uhr gegen den mit Ebersbach punktgleichen TSV Essingen. Bei drei Partien weniger als die Konkurrenz beträgt der Rückstand von Regglisweiler ans rettende Ufer sechs Punkte. "Es gibt jetzt nichts mehr in Schönheit zu gewinnen", fügt Nerbas hinzu.

Das neue Selbstbewusstsein soll nun auch Essingen, wo im Hinspiel mit 4:1 triumphiert wurde, zu spüren bekommen. Als zusätzliche Motivation spendierte Nerbas gestern Abend nach dem Training die Zutaten zum Kabinen-Vesper. "Das war eine kleine Überraschung und trägt auch zur guten Stimmung bei", betont er.

Noch keine Rolle spielt das Derby am Mittwoch bei Türkgücü. "Das Spiel haben wir noch nicht auf dem Schirm. Das hat in unseren Köpfen noch nichts zu suchen", meint Nerbas. Gespräche mit den Spielern wegen der neuen Runde sollen nächstes Wochenende über die Bühne gehen. Spielleiter Horst Hagenmüller ist gerade in Amerika.

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