DFB befasst sich mit leidigem Thema Drittliga-Aufstieg

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Die Regionalliga-Fußballer des SSV Ulm 1846 haben derzeit ganz andere Probleme, als sich um die umstrittene Aufstiegsregelung in die Dritte Liga zu kümmern. Nach sieben Spieltagen warten die Spatzen bekanntlich noch immer auf ihren ersten Saisonsieg, zudem ist die nächste Hürde am Samstag (14 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim wieder erstarkten amtierenden Meister SV Elversberg recht hoch.

Dennoch verfolgen die Ulmer mit Interesse die Bemühungen um eine neue Regelung. Seit der Regionalliga-Reform 2012 steigen die Meister der fünf vierten Ligen plus der Tabellenzweite aus dem Südwesten nicht automatisch auf, sondern müssen in Relegationsspielen drei zur Verfügung stehenden Plätze erkämpfen. Was keinem der Südwest-Teams in den vergangenen Spielzeiten gelungen ist. Wie zuletzt Ulms morgiger Gegner Elversberg.

„Der Meister muss aufsteigen“ – dieser Meinung ist auch Lutz Siebrecht, der Sportliche Leiter des SSV 46 Fußball. Nun scheinen die Vereine endlich Gehör zu finden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) plant eine Reform der Aufstiegsregelung, bestätigte Präsident Reinhard Grindel. Noch in diesem Jahr soll eine Entscheidung fallen, die ab der kommenden Saison gültig sein soll. Ein Modell sieht ein rollierendes System vor, in dem für fünf Jahre beschlossen wird, welche drei Meister direkt aufsteigen. Die beiden weiteren Regionalliga-Ersten würden dann einen vierten Platz ausspielen. In der Regionalliga Südwest verlöre allerdings der Vizemeister sein bisheriges Recht auf eine Qualifikation.

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