Blaustein braucht Punkte, Neu-Ulm geht auf Torejagd

Im Kellerduell der Fußball-Landesliga steht der TSV Blaustein gegen den SC Geislingen unter Zugzwang. Der TSV Neu-Ulm muss in Nürtingen antreten.

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Trainer des TSV Neu-Ulm: Ünal Demirkiran.  Foto: 

 Nach vier Niederlagen in Serie will der TSV Blaustein heute (15.30 Uhr) gegen das Schlusslicht SC Geislingen endlich den Bock umstoßen. „Das ist für uns ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir wollen bis zur Winterpause 22 Zähler auf dem Konto haben“, sagt TSV-Trainer Oliver Seitz. Somit sollten aus noch neun Partien in diesem Jahr weitere 15 Punkte herausspringen. Seitz hat die Geislinger, bei denen Co-Trainer Jasko Suvalic das Kommando vom zurückgetretenen Uli Haug übernommen hat, bei deren bislang einzigem Saisonsieg (1:0 beim TSV Neu-Ulm) in Augenschein genommen. „Wir müssen deutlich kompakter stehen als zuletzt und uns über einfache Dinge wie den Kampf wieder das Selbstvertrauen holen. Ich will sehen, dass jeder Spieler an die Leistungsgrenze geht“, ergänzt Seitz. Die Mannschaft hat sich bei einem gemeinsamen Essen in Ulms „Neuer Welt“ und anschließendem Anschauungsunterricht aus dem Fernsehen – sie schauten das Bundesliga-Spiel RB Leipzig gegen FC Augsburg – auf die Partie gegen die Geislinger eingestimmt.

 Ligakontrahent TSV Neu-Ulm will morgen (15 Uhr) beim Tabellensechsten FV Nürtingen die Torflaute beenden. Fünf Treffer in acht Spielen ist der schlechteste Wert der Liga. „Wir kombinieren eigentlich nicht schlecht. Nur der finale Ball in die Gefahrenzone kommt nicht an“, so bestätigt Neu-Ulms Trainer Ünal Demirkiran. „Wir verteidigen eigentlich ganz gut. Vor dem gegnerischen Tor fehlt uns aber die Coolness.“ Mit Kubilay Yesilöz steht ihm nun eine weitere Alternative für den Offensivbereich wieder zur Verfügung. Das Antibiotikum, das er aufgrund seiner Erkältung nehmen musste, hat gewirkt. Dafür wird Verteidiger Adrian Botzenhardt, der beim 0:1 gegen Hofherrnweiler ein ansprechendes Landesliga-Debüt feiern konnte, vier Wochen ausfallen: Bänderriss im Sprunggelenk.

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