Bitter für Buch: Zweimal Rot und Abstieg

Die Messe in der Fußball-Landesliga ist für den TSV Buch gelesen. Der Klub steigt in die Bezirksliga ab. Der TSV Blaustein ist dagegen fast durch.

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Buchs Trainer Harald Haug will in der Bezirksliga wieder angreifen.  Foto: 

Nach dem 1:3 (0:0) gegen den TSV Köngen muss der TSV Buch nach dem zweiten Landesliga-Jahr wieder eine Etage tiefer. „Wir wären gerne noch drin geblieben. Jetzt können wir aber für die Bezirksliga planen. Wir genießen jetzt einfach die letzten beiden Spiele und greifen in der kommenden Saison wieder an“, sagte Buchs Trainer Harald Haug.

Nicht so gelassen reagierte Buchs Pressewart Gerald Müller. „Ich bin jetzt seit 52 Jahren dabei. Aber das war mit Abstand der schlechteste Schiedsrichter“, schimpfte er in Richtung Phillip Herbst (Rübgarten).  Schon als einem Bucher Akteur im eigenen Strafraum aus nächster Nähe an die Hand geschossen wurde und Herbst auf Strafstoß für Köngen entschied, schüttelten viele der 200 Zuschauer den Kopf. Torwart Patrick Negele (24.) parierte den Schuss von Michael Horeth. Zudem pfiff bei Zweikämpfen Herbst zumeist gegen Buch. In einer ausgeglichenen Partie trug er so nicht unerheblich zum Ausgang des Spiels bei. Verteidiger Andreas Salger (27.) musste nach einem laut Haug „nicht überzogenen Einsteigen“  mit Rot vom Platz. In Überzahl schossen die Gäste durch Mustafa Baykara (50.) und Rafael Horeth (57., 87., Foulelfmeter) den Sieg bei einem Gegentor durch Manuel Schrapp (61.) heraus. Vor dem dritten Köngener Treffer wurde Roland Salger wegen einer Notbremse mit Rot bestraft.

 Der TSV Blaustein hat durch den 3:1 (0:1)-Erfolg bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den Klassenerhalt fast in trockenen Tüchern. Es fehlt aus den letzten beiden Partien theoretisch noch ein Zähler. „Wir sind absolut happy über das bisherige Abschneiden. Wir haben schon deutlich mehr erreicht, als wir vor der Runde erwartet hatten“, meinte TSV-Abteilungsleiter Ralf Schütze. Bei der TSG produzierte die Mannschaft von Trainer Peter Passer zunächst zu viele Fehler und geriet nach einem Ballverlust im Mittelfeld durch das Tor von Daniel Rembold (30.) in Rückstand. Nach dem Seitenwechsel setzten die Blausteiner die Hintermannschaft der Platzherren verstärkt unter Druck und führten die Wende  herbei. Benjamin Passer (65., 82.) und Markus Breunig (89.) trafen für den Aufsteiger ins Schwarze.

Bei den Personalplanungen wird sich mit Blick auf die kommende Saison wahrscheinlich nicht mehr viel tun. Ein Gespräch mit Verteidiger Stefan Hess vom Regionalliga-Aufsteiger SSV Ulm 1846 ist für diese Woche anberaumt. Schütze: „Ich gehe aber davon aus, dass wir mit dem unveränderten Kader auch in die neue Spielzeit gehen.“ Co-Trainer Zarko Perisa hat derweil für die nächste Runde wieder zugesagt.  

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