Favoriten treffen im Finale aufeinander

Das Endspiel beim 41. Fußball-Stadtpokal lautet SC Türkgücü gegen den SV Grimmelfingen. Die Bezirksligisten hatten sich in den Halbfinals durchgesetzt.

Zwei Mannschaften aus des Bezirks Eliteklasse waren bei der 41. Auflage des Fußball-Turniers um den Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm gemeldet. Und diese beiden, der SC Türkgücü Ulm und der SV Grimmelfingen, haben sich unter den 27 teilnehmenden Mannschaften letztendlich durchgesetzt und bestreiten am morgigen Samstag (17 Uhr) auf dem Sportgelände des TSV Einsingen das Endspiel.

Der SC Türkgücü ließ im ersten Halbfinalspiel der Kreisliga-B- Mannschaft des SV Offenhausen beim 3:0 nicht die Spur einer Siegeschance. Dagegen war die Partie zwischen den Grimmelfingern und dem Kreisliga A-Team der SSG Ulm 99 stark umstritten. 1:1 hieß es nach 60 Minuten. Bei der Zusatzschicht des Elfmeterschießens war der Klassenhöhere auch der Glücklichere und setzte sich mit 6:5 durch.

Wie erwartet verlief diese Auseinandersetzung ziemlich ausgeglichen. Die Mannschaft aus Gögglingen war nach 17 Minuten durch ein Tor von Daniel Lefrank in Führung gegangen, dessen eher als Flanke gedachter Freistoß von Freund und Feind unberührt im Tor von Dennis Kirsch landete. Danach hatte der leichte Außenseiter Möglichkeiten, zu erhöhen. Doch das Solo von Markus Doll (19.) und der Versuch von Julian Deibler (20.) brachten nichts ein. Die Grimmelfinger versuchten immer wieder, über den flinken Konstantin Bachmeier zum Erfolg zu kommen, doch der bewegte sich oft im Abseits.

Der Ausgleich der Grimmelfinger durch ein Eigentor von Tim Mohring in der 48. Minute kam glücklich zustande, war aber nicht unverdient. Beide Seiten hatten danach in dieser etwas hektischen und zuweilen zerfahrenen Partie die Möglichkeit zum Siegestreffer. Beim Elfmeterschießen gelang Trainersohn Benjamin Passer beim sechsten Strafstoß die Entscheidung. Zuvor war SSG-Spezialist Tobias Unsöld an Torwart Kirsch gescheitert.

Eine ganz glatte Sache war das erste Halbfinalspiel für den SC Türkgücü. Die Offenhauser bemühten sich redlich, waren aber im spielerischen Bereich den technsich versierten Türken ganz eindeutig unterlegen. So war das Endergebnis von 3:0 für die Offenhauser sogar noch schmeichelhaft. Foulelfmeter-Tore von Ali Kanik (15.) und Toni Saccotelli (49.) sowie ein Abstauber von Firat Ciftci (36.) entschieden dieses einseitige Spiel. Unnötig war die Rote Karte für den Offenhauser Routinier Thomas Poleschner in der 55. Minute. Der 42-Jährige war verärgert viel zu derb eingestiegen. Rund 350 Stadtpokalfans sahen die Halbfinalspiele in Einsingen bei doch recht kühlem Wetter.


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