Flugunfall bei Unwetter
: Drei Schwerverletzte nach Notlandung von Heißluftballon in Bad Niedernau

Bei einem Flugunfall wurden am Donnerstagabend drei von zehn Insassen schwer verletzt.
Von
ST
Bad Niedernau

Der Heißluftballon am Tag nach dem Unglück. Die Polizei hat die Unfallstelle abgesperrt.

Ulmer

Mehrere Notrufe gingen am Donnerstagabend gegen 20.45 Uhr bei der Polizei ein: Ein Heißluftballon sei abgetrieben und drohe abzustürzen. Erstmals fiel der Heißluftballon demnach in Hechingen auf, später zunächst in Mössingen, dann in Rottenburg.

Um 21.15 Uhr fanden die Beamten laut einer Mitteilung das Flugobjekt dann in Bad Niedernau - und zwar bereits am Boden. Drei der zehn Insassen wurden bei der Notlandung nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt, der Rest nur leicht oder gar nicht. Nach medizinischer Erstbehandlung vor Ort wurden die Verletzten in eine Klinik gebracht. Ein Großaufgebot der Rettungskräfte war vor Ort.

Videos, die in sozialen Netzwerken kursieren, zeigen, dass der Heißluftballon offenbar von starken Winden abgetrieben wurde. Das Unwetter, das am Abend über der Region tobte, zog zunächst über den Zollernalbkreis hinweg, später über Rottenburg und Tübingen.

Das Reutlinger Polizeipräsidium und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben die Ermittlungen aufgenommen. Die genaue Unfallursache ist noch unklar.

Zum ausführlichen Bericht