FCH gegen VfB Stuttgart II: Torfabrik trifft Abwehr-Bollwerk

Nach drei Wochen ohne Pflichtspiel ist es wieder soweit: Der 1. FC Heidenheim greift ins Geschehen der 3. Liga ein. Dabei liegt das Heidenheimer Augenmerk auf der äußerst stabilen Gästeabwehr. In 29 Spielen kassierte der VfB Stuttgart II lediglich 32 Gegentore.

EDGAR DEIBERT |

Was für eine Diskrepanz: Während die U-23-Mannschaft des VfB Stuttgart zu Hause bisher lediglich 17 Punkte geholt hat (hier ist der VfB der drittschlechteste Verein), belegt die Mannschaft von Gästetrainer Jürgen Kramny in der Auswärtstabelle den sechsten Platz und hat damit in der Fremde nur zwei Zähler weniger geholt als der 1. FC Heidenheim (beide jeweils 15 Partien).

Nicht ohne Grund warnt daher FCH-Coach Frank Schmidt: „Die Stuttgarter sind hinten sehr gut organisiert und lassen nur wenig zu.“ So kassierte die Gästeabwehr in den letzten vier Spielen nur einen Gegentreffer. Allerdings ist der FCH die Torfabrik der 3. Liga (57 Tore).

Ein Vorteil, dass Suttgart die Innenverteidigung umbauen muss?

Ein Vorteil könnte zudem sein, dass Stuttgarts Trainer Kramny aller Voraussicht nach seine Innenverteidigung heute erneut umbauen muss. Benedikt Röcker rückt wohl in den VfB-Bundesligakader auf (Sonntag in Hannover), damit würde – wie zuletzt beim Stuttgarter 1:0-Sieg gegen Erfurt – Routinier Daniel Vier neben Thomas Geyer auflaufen.

Dennoch verfügen die Stuttgarter über ein regelrechtes Abwehr-Bollwerk, dass bisher nur 32 Gegentore zugelassen hat. Kein Wunder, so zählen VfB-Linksverteidiger Michael Vitzthum (dem Vernehmen nach bei Augsburg im Gespräch) und Torwart André Weis (von Fortuna Düsseldorf umworben) zu den begehrtesten Spielern der 3. Liga.

Im Umkehrschluss heißt es für den FCH: Bietet sich im württembergischen Derby eine Torgelegenheit, sollte diese auch genutzt werden. Zwar besiegten die Heidenheimer vor drei Wochen Wacker Burghausen 2:1, doch bei konsequenterer Chancenverwertung hätten die Zuschauer in der Voith-Arena nicht bis zum Schlusspfiff um den „Dreier“ bangen müssen.

Thurk scheint gesetzt zu sein

Abzuwarten bleibt, wer sich gegen den „kleinen“ VfB Stuttgart im FCH-Angriff beweisen darf. Michael Thurk (hat mit Gästecoach Kramny beim FSV Mainz 05 gespielt) scheint gesetzt zu sein. Als Thurks Sturmpartner kommen Michael Deutsche, Marco Sailer, Bastian Heidenfelder und Florian Niederlechner in Frage. Sowohl Patrick Mayer (Kniebeschwerden), als auch Andreas Spann (nach Kreuzbandriss), Sandro Sirigu (im Training umgeknickt) und Christian Sauter (musste aufgrund der hohen Belastung im Training kürzer treten) stehen nicht zur Verfügung.

In der vergangenen Saison setzte sich der FCH übrigens im Heimspiel knapp mit 1:0 durch (Tor von Michael Thurk). Mann des Tages war damals aber Ingo Feistle, der zur Belohnung die Humba anstimmen durfte. Und auch heute zeigt sich der 31-Jährige optimistisch: „Wir müssen aber dem VfB die Lust aufs Fußballspielen nehmen und von Beginn an aggressiv spielen.“

Bus-Shuttle und Einweihungsparty

Auch heute gibt es einen kostenlosen Bus-Shuttle-Service. Die Busse fahren ab 12 Uhr im 20-Minutentakt (später auch alle 10 Minuten) von der Adalbert-Stifter-Realschule/Berufsschulzentrum über die Westschule (Karl-Rau-Halle) bis zur Voith-Arena. Zurück fahren die Busse ab 16 Uhr. Der letzte Bus fährt um 16.30 Uhr an der Voith-Arena ab.

Die Erweiterung des Business-Clubs wird am Samstag ab 18 Uhr mit einer Party gefeiert. Der Eintritt ist frei.

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