Schiedsrichter bringt Hitzköpfe zur Ruhe
Da waren es nur noch vier: Der FV Offenhausen, der SC Türkgücü Ulm, der SV Grimmelfingen und die SSG Ulm 99 sind beim Stadtpokal noch dabei.
Der FV Offenhausen gegen den SC Türkgücü Ulm und der SV Grimmelfingen gegen die SSG Ulm 99, so lauten morgen Abend die Halbfinals beim Fußball-Stadtpokal. Gut 500 Fans haben auf der Sportanlage des TSV Einsingen die Viertelfinalspiele beim 41. Fußball-Turnier um den Pokal der Städte Ulm und Neu-Ulm beobachtet. Sie sahen in der Partie TSF Ludwigsfeld gegen die SSG Ulm 99 einen praktisch ungefährdeten Sieg der Mannschaft aus Gögglingen. Eine ganz glatte Sache war das 3:0 des SC Türkgücü gegen den FV Gerlenhofen.
Im Neu-Ulmer Stadtteil-Derby setzte sich etwas überraschend der SV Offenhausen aus der Kreisliga B mit 1:0 gegen den klassenhöheren FC Burlafingen durch. Erst nach dem Elfmeterschießen stand im stark umstrittenen Spiel zwischen dem SV Grimmelfingen und dem SV Jungingen der Sieger fest. 6:4 stand es zum Schluss für das Team aus dem Donautal.
Spannend war diese Partie allemal. Aber sie wurde auch überhart geführt, was viele Karten zur Folge hatte. Grimmelfingens Bünyamin Gürgen sah wegen einer Tätlichkeit Rot, was bereits den zweiten Ausschluss eines Grimmelfingens im Verlaufe dieses Turnier bedeutete. Tobias Widmer aus Jungingen hatte nach gut einer halben Stunde die Ampelkarte gesehen.
Ansonsten musste der frühere Zweitliga-Schiedsrichter Günther Frey noch gut ein halbes Dutzend Mal gelb zücken. Ein Glück, dass der erfahrene Mann die Hitzköpfe immer wieder zur Vernunft brachte. Per Freistoß hatte Widmer (24.) Jungingen in Front geschossen. Per Foulelfmeter glich Benjamin Passer (32.) aus. Beim Elfmeterschießen hatte Grimmelfingen den längeren Atem: Jungingens Michael Konrad hatte mit seinem Strafstoß einmal und entscheidend das Tor verfehlt.
Zwei Elfmetertore von Tobias Unsöld (14., 26.) sowie Streiche von Manuel Slave (41.) und Christian Deibler (43.) reichten der SSG 99 zum gerechten Sieg. Ludwigsfelds Torschützen hießen Maximilian Graf (15./zum 1:1) und Michael Schmid (43./zum 2:3).
Der SC Türkgücü war an diesem Tag für den FV Gerlenhofen eine Nummer zu groß. Spielerisch leicht kam der Bezirksligist durch Tore von Daniel Schüßler (4., 15.) und Apul Tolga (52.) zum Sieg.
Der FC Burlafingen hatte im Neu-Ulmer Derby Vorteile. Doch Offenhausen verfügte in Rene Feuerstein über einen erstklassigen Keeper und in Milton Tembo über einen Torjäger. Der Sambier markierte das entscheidende Tor (50.).
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Autor: JOCHEN BAISCH | 28.07.2010
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In dieser Partie ging es überhart zur Sache. Hier kämpfen der Grimmelfinger Sinisa Kikic (links) und der Junginger Matthias Junginger. Foto: Matthias Kessler
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