SSV Ulm: Ein echtes Team

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Der Oktober endet mit Halloween, der immer beliebter werdenden Unruhenacht. Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball jedoch ist nach dem „goldenen Oktober“ mit dem 2:1 (1:1) bei Wormatia Worms überaus harmonisch in den November gestartet. Damit hat das Team von Stephan Baierl von den letzten sechs Begegnungen nur eine  verloren – beim Last-Minute-2:3 in Offenbach.

„Wenn wir so weitermachen, klappt es mit dem Nicht-Abstiegsplatz“, strahlte Luca Graciotti und betonte: „Schön, dass es nach meinen Fahrkarten gegen Stuttgart nun mit einem Treffer geklappt hat.“ Dabei war der Torschütze zum 1:0 noch im ersten Versuch am Torhüter gescheitert. „Nicht schon wieder“, dachte er zunächst. Im Nachschuss war der 23-Jährige doch noch erfolgreich.

Seinen zweiten Saisontreffer innerhalb von nur drei Tagen – zuvor war ihm in 15 Partien kein Erfolgserlebnis gelungen – erzielte Christian Sauter. Es war nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Ex-Spatz Florian Treske der Ulmer Siegtreffer. Dem 2:1 war eine Energieleistung von Thomas Rathgeber vorausgegangen. Der Routinier bediente Schütze Sauter genial. „Da musste ich nicht mehr viel machen, er hat mich auf der Torlinie angeschossen“, so Sauter.

„Nach dem guten Start haben wir uns etwas zurückfallen lassen. Das war so nicht geplant“, haderte Baierl etwas mit der Vorstellung vor der Pause, „wir haben nach unserer Führung zu wenig investiert. In der Halbzeitpause konnten wir uns wieder sammeln.“

In Worms zeigte sich die derzeitige mannschaftliche Geschlossenheit. Das Team ist von keinem Einzelkönner abhängig. Wenn Vinko Sapina (wurde in der ersten Hälfte geschont) keine langen Bälle schlagen kann, schlägt sie eben Felix Hörger. Wenn Alper Bagceci (Oberschenkelblessur) ausfällt, dann gibt Graciotti einen beständigen Flankengeber. Selbst die Torquote stellt keine einseitige Abhängigkeit dar: Wenn Rathgeber (8 Saisontore) und David Braig (7) nicht treffen, springen andere ein.

„Wir können mit unserer bisherigen Punkteausbeute absolut zufrieden sein. Mit 24 Zählern sind wir voll im Soll“, bemerkte Trainer Baierl.  „Den guten Lauf“, so der SSV-Coach, wollen die Spatzen in der letzten Hinrundenpartie an diesem Samstag (14 Uhr) fortsetzen, wenn sie im Donaustadion DFB-Pokalschreck Astoria Walldorf empfangen. „Da können wir jetzt Bonuspunkte sammeln.“ Danach stehen noch vier Rückrundenspiele an. Dem goldenen Oktober folgt ein hammerharter November.

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